5. Juli 2016, 14:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

VSAV: Vermittler müssen ihren Internetauftritt rechtssicher gestalten

Die Vereinigung zum Schutz für Anlage- und Versicherungsvermittler e.V. (VSAV) warnt Vermittler vor Abmahnungen wegen Wettbewerbsverstößen im Internet. Insbesondere lückenhafte Impressumsangaben und fehlende Datenschutzhinweise sind demnach problematisch.

VSAV: Vermittler müssen ihren Internetauftritt rechtssicher gestalten

Die VSAV warnt Vermittler vor Abmahnungen wegen Wettbewerbsverstößen im Internet.

Die VSAV rät Vermittlern daher dringend, ihren Internetauftritt rechtssicher zu gestalten. “Es geht derzeit eine regelrechte Abmahnungswelle durchs Land”, sagt VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth. Ursache seien oft fehler- oder lückenhafte Angaben im Impressum.

Bei professionellen Abmahnkanzleien stehen demnach derzeit aber vor allem fehlende Datenschutzhinweise bei der Nutzung des Facebook-Buttons “Gefällt mir” hoch im Kurs. Nach Ansicht der Abmahner fehlen hier Datenverarbeitungshinweise und die Einverständnisabfrage. Das bedeute einen unlauteren Wettbewerb und einen Verstoß gegen das Telemediengesetz.

Hinweise auf Cookies und Quellenangaben müssen vorhanden sein

Laut VSAV geben auch das Fehlen von Hinweisen zum Cookie-Recht oder von Nachweisen zu Bild- oder Textquellen immer häufiger Anlass zu Abmahnungen. “Wer solche Drohungen nicht ernst nimmt,  muss schnell mit teuren Verfahren rechnen”, so Barth.

Der VSAV bietet Vermittlern seit Jahren Unterstützung im Umgang mit dem Internet durch rechtlich versierte Netzwerkpartner an. Zudem sichern sie Vermittler gemeinsam mit dem Netzwerkpartner Conav Consulting gegen solcherart Wettbewerbsklagen mittels der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH) ab.

Hierfür wurde eigens eine Klausel für die VSH der Vermittlervereinigung geschaffen, welche die Gerichts- und Anwaltskosten bei einstweiligen Verfügungen und bei Unterlassungs- oder Widerrufsklagen sowie außergerichtliche Anwaltskosten übernimmt. Vermittler, die unsicher sind, ob ihre VSH Verstöße gegen unlauteren Wettbewerb vollumfänglich abdeckt, können dies kostenlos beim VSAV prüfen lassen. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

GKV: Kassen laufen Sturm gegen Spahn-Pläne

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehenen Änderungen bei der Organisation der Kassen stoßen auf vehementen Widerstand bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Immer höhere Darlehen

Die hohen Preise für Objekte an den deutschen Immobilienmärkten treiben auch die Darlehenssummen stetig weiter nach oben. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen bei den Baufinanzierungen.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Wirecard: Softbank als neuer Partner in Fernost

Der Zahlungsabwickler kann nach Berichten über umstrittene Bilanzierungspraktiken gute Nachrichten verkünden: Der Tech-Konzern Softbank investiert 900 Millionen Euro in Wirecard. Er soll den Dax-Kozern als Partner in Fernost unterstützen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...