19. Oktober 2017, 12:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

Company Builder Finconomy startet in München

Das Management von Finconomy (von links): Paul Huber (Managing Director), Rolf-Henning Hackel (Managing Director) und Reinhard Tahedl (CEO).

Wie der neue Company Builder Finconomy mitteilt, will er als Hub für neue Ideen und als Anziehungspool für Talente fungieren. Unerheblich ist demnach, ob es sich dabei um agile “High Potentials”, erfahrene Unternehmer oder langjährige Industrieexperten handelt. Das Unternehmen verfolgt eigenen Angaben zufolge allerdings eine “konsequente B2B-Ausrichtung”.

Die Akteure hinter dem neuen Company Builder sind schon lange in der Branche aktiv und haben sie bereits drei Unternehmen erfolgreich gegründet: Fundsaccess, Treefin und der Banksapi. Die mehrheitliche Übernahme des Fintechs Treefin durch den Konzern Wüstenrot & Württembergische habe es nun ermöglicht, das Gründen von Unternehmen zu “industrialisieren”.

Finconomy sieht sich aufgrund der bestehenden Kundenbeziehungen zu zahlreichen etablierten Finanzdienstleistern im Vorteil gegenüber sonstigen Venture-Fabriken und reinen Finanzinvestoren. Auch der “Track Record” von mehr als einer Millionen Konten und Depots beziehungsweise über 44 Milliarden Euro Kundenvermögen sei geeignet, führende Finanzdienstleister zu überzeugen.

Finconomy glaubt an den hybriden Kunden

Als langjähriger Partner namhafter Versicherungen, Banken, Finanzvertriebe, Vermögensverwalter und Fintechs sieht sich der Company Builder “ideal positioniert”. “Die Kundenschnittstelle nicht zu verlieren, ist für etablierte Finanzdienstleister von zentraler Bedeutung”, sagt Reinhard Tahedl, CEO und Managing Director von Finconomy.

Dies werde nur gelingen, wenn im Rahmen der Digitalisierungsstrategie die richtigen Hebel gezogen werden. Ein innovativer, substanzstarker Partner sei dabei unverzichtbar. “Bei Finconomy glauben wir an den hybriden Kunden, das heißt an einen, der neben digitalen Services auch den persönlichen Kontakt schätzt. Dieser Grundgedanke legt die Kooperation von alten und neuen Spielern nahe”, so Tahedl.

Das Portfolio des Company Builders mit aktuell drei selbstständigen Ventures wird bereits Anfang 2018 um eine weitere Neugründung ergänzt werden. Der Company Builder fungiert dabei als Hub für neue Ideen und als Anziehungspool für Talente, ganz gleich, ob es sich dabei um agile High Potentials, erfahrene Unternehmer oder langjährige Industrieexperten handelt. (jb)

Foto: Finconomy

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Google: Die gefragtesten Versicherungsprodukte im ersten Quartal

Deutschen Verbrauchern stehen hunderte Versicherungsprodukte zur Verfügung um die perfekte Absicherung  für sich selbst zusammenzustellen. Welche dieser Produkte aktuell am gefragtesten sind, hat das Online-Marketingunternehmen Mediaworx untersucht.

mehr ...

Immobilien

Scheidung und Hausverkauf: Finanzielle Verluste vermeiden

Lassen sich Paare mit Immobilieneigentum scheiden, stehen sie vor der Frage, was mit dem Haus oder der Wohnung geschieht. Der Immobiliendienstleister McMakler gibt Tipps, welche Schritte Paare unternehmen sollten, um finanzielle Verluste zu vermeiden und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Volatilität ist zurück

Mit der Verunsicherung der Anleger bleibt auch die Volatilität an den Märkten. Doch Auslöser für die Schwankungen ist nicht allein Unsicherheit. Die Volatilität bleibt, aber das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen und Anleger können sich zudem schützen.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank: IT-Vorstand Kim Hammonds tritt zurück

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus, wie das Institut am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...