„Deutlich mehr Anfragen wechselwilliger Ausschließlichkeitsvermittler“

Wieso müssen Makler „unternehmerischer“ denken als Ausschließlichkeitsvermittler?

Der Wechsel vom Erfüllungsgehilfen des Versicherers hin zum Sachwalter des Kunden erfordert eine höhere Managementleistung an die analytische, bedarfsgerechte und ganzheitliche Lösungsumsetzung beim Kunden – hier entstehen die maßgeblichen Mehrwerte auf Kundenseite.

Als Makler ist man 360°-Unternehmer, ohne standardisierte Leitplanken und ohne spartengetriebene Vertriebssteuerung. Der Kaltstart in die Maklerwelt ist ohne uns oder vergleichbare Dienstleister extrem anspruchsvoll.

Auch für Makler wird das Geschäft durch Regulierung und Niedrigzins immer herausfordernder. Wieso sollten Ausschließlichkeitsvermittler umsteigen?

Generell ist festzustellen, dass der Trend der Kunden hin zu unabhängiger Beratung ungebrochen ist. Dies bietet steigende Potenziale heute und in der Zukunft. Wir betreiben seit mehr als zwölf Jahren die professionelle Begleitung der gebundenen Vermittler in die unabhängige Maklertätigkeit.

In diesen Jahren wurde jede regulatorische Veränderung entweder durch AO-Versicherer und/oder Honorarvermittler instrumentalisiert und als Schreckgespenst gegen die Maklerzunft aufgebaut. So auch heute bei den Inhalten der IDD. Unsere Anpassung an die ab Februar 2018 geltenden Regelungen sind umgesetzt und sichern weiterhin einen sehr stabilen Rahmen für die Geschäftstätigkeit unserer Makleranbindungen.

Zudem hat die „Spezies“ Makler durch die großen unternehmerischen Freiheiten eine extrem schnelle Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Marktgegebenheiten. Gerade wenn durch dynamische Marktentwicklungen die Komplexität wie in den vergangenen Jahren kontinuierlich beim Privat-und Firmenkunden zunimmt, ist der Makler für alle relevanten Finanz- und Vorsorgethemen der erste Ansprechpartner.

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Foto: FinancePlan+

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