Anzeige
19. Juli 2017, 11:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzberatung: Mensch schlägt Maschine

Bei der Geldanlage setzen die meisten Deutschen eher auf einen Finanzberater als auf Online-Portale. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Doch knapp ein Fünftel der Befragten erledigt demnach ihre finanziellen Angelegenheiten ausschließlich online.

Finanzberatung: Mensch schlägt Maschine

Ein Großteil der Bundesbürger setzt beim Thema Geldanlage auf persönliche Beratung durch einen Experten.

41 Prozent der Bundesbürger verlassen sich beim Thema Geldanlage auf ihre Berater. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Hamburger Sutor Bank in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut explorare, für die im März 2017 250 Menschen in Telefon-Interviews befragt wurden.

Immerhin 23 Prozent der Befragten kümmern sich jedoch ausschließlich selbstständig über das Internet um ihre Geldanlagen. Mehr als ein Drittel  (37 Prozent) wickeln ihre Geldanlage sowohl mit Unterstützung eines Beraters als auch eigenständig über das Internet ab.

Berater sind beliebteste Informationsquelle

62 Prozent der Deutschen haben sich demnach bereits einmal beraten lassen, 38 Prozent haben noch nie einen Finanz- oder Bankberater konsultiert. Der Umfrage zufolge genießen Berater einen guten Ruf. Auf einer Skala von 1 (=sehr unzufrieden) bis 6 (= sehr zufrieden) bewerteten die Befragten die Beratung durch einen Experten mit durchschnittlich 4,32.

“Die Nutzung von Online-Angeboten rund um die Geldanlage dürfte in den kommenden Jahren immer selbstverständlicher werden. Doch auch in Zukunft werden Anleger mit komplexen Fragestellungen konfrontiert sein, zum Beispiel wenn Immobilien oder eine Firma ins Spiel kommen. In diesen Fällen ist eine persönliche Beratung unerlässlich”, meint Lutz Neumann, Leiter Vermögensberatung der Sutor Bank.

Auch bei den Informationsquellen haben die Berater der die Nase vorn: 46 Prozent der Befragten verlassen sich demnach beim Thema Geldanlage auf den Rat ihres Beraters. 34 Prozent informieren sich über die Internetauftritte von Banken, 28 Prozent auf Online-Vergleichsportalen. Jeder Vierte (26 Prozent) setzt auf Empfehlungen von Freunden. (jb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset – Kfz-Policen – Immobilieninvestments – Ruhestandsplanung

Ab dem 13. September im Handel.

Jubiläumsheft

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Zukunft der Versicherungsbranche + Unangenehme Wahrheiten: Vermittlerzahlen täuschen

Versicherungen

bAV: Nürnberger stellt Pensionsfonds neu auf

Die Nürnberger Pensionsfonds AG erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). So kann sich beim bilanzförmigen Pensionsfonds die Kapitalanlage zukünftig automatisch an aktuelle Marktentwicklungen anpassen, um eine langfristig stabile Wertentwicklung zu erreichen. Mit Fidelity International konnte zudem ein neuer Partner im Bereich der Fondsanlage gewonnen werden.

mehr ...

Immobilien

Exporo wächst mit neuen Konzepten

Die Plattform Exporo hat seit Gründung im November 2014 über 250 Millionen Euro in 140 Immobilienprojekte vermittelt und damit ein Immobilienvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro mitfinanziert. Im ersten Halbjahr 2018 wurden über die Plattform 78 Millionen Euro an Kapital vermittelt – eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Zudem gibt es neue Anlagekonzepte.

mehr ...

Investmentfonds

Sieben Anlagestrategien für den Spätzyklus

Die USA erleben ihre zweitlängste wirtschaftliche Expansion, die bereits zehn Jahre andauert. Und auch wenn derzeit kein Ende in Sicht ist, stellt sich die Frage, wie lange dieser noch anhalten wird. Laut Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, spricht vieles dafür, dass sich die US-Konjunktur im Spätzyklus befindet. Er nennt sieben Strategien, mit denen Anleger ihre Portfolios defensiver Ausrichten können.

mehr ...

Berater

In 20 Jahren droht ein Drittel mehr Pflegebedürftige

Bundesweit waren im Jahr 2015 rund drei Millionen Menschen pflegebedürftig, rund 50 Prozent mehr als im Jahr 1999. Tendenz weiter steigend. In welchen Bundesländern die Lage künftig besonders prekär werden dürfte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Falschberatung: Sparkasse muss zahlen

Mangelhafte Beratung kann den Berater teuer zu stehen kommen. Das erfährt eine oberpfälzische Sparkasse gerade am eigenen Leib, wie ein aktuelles Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zeigt.

mehr ...

Recht

Heckenschnitt: Was gilt im Streitfall?

Landesrechtliche Regelungen geben oft vor, wie hoch eine Hecke auf einer Grundstücksgrenze sein darf. Nachbarn können jedoch nicht verlangen, dass der Eigentümer seine Hecke vorsorglich im Herbst und Winter so stark herunterschneidet, dass sie im Sommer die zulässige nicht Höhe überschreitet. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Landgericht Freiburg.

mehr ...