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25. Juli 2017, 12:26
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IDD: Mehr Umsatz für qualitätsorientierte Makler

Die Diskussion um die Umsetzung der IDD-Richtlinie wird oft auf die Frage verkürzt, ob in Honorar oder Provision die Zukunft der Bezahlung liegt oder was mit dem Provisionsabgabeverbot geschieht. Tatsächlich bringt die IDD weit mehr Komplexität und neue Pflichten für Berater mit sich. Und das ist heute bereits sicher.

Gastbeitrag von Peter Härtling, Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung

IDD: Mehr Umsatz für qualitätsorientierte Makler

“Qualitätsorientierte Makler, die ihren Kunden aufzeigen, welchen Mehrwert ihre Arbeit hat, werden durch diese Richtlinie eher mehr Umsatz generieren.”

Vermittler haben nach Einführung der neuen IDD-Richtlinie mehr Pflichten gegenüber ihren Kunden als bisher. Der Makler muss wie gewohnt beraten und alle Kundenfragen beantworten, aber noch stärker überlegen, welche Produkte zum Kunden passen.

Und das muss auch dokumentiert werden. Natürlich darf – auch heute schon – beim Abschluss nicht auf die eigene Vergütung geachtet werden, sondern das Interesse des Kunden muss im Vordergrund stehen.

Dabei muss stets redlich, professionell und im besten Interesse des Kunden gehandelt werden. Um genau diese Grundsätze zu gewährleisten, ist der Vermittler laut IDD verpflichtet, die Auswahl der Produkte und die Gespräche mit dem Kunden zu dokumentieren und zu begründen.

Für Einzelkämpfer wird es immer schwieriger

Auch Interessenskonflikte müssen offengelegt werden. Um die neuen Pflichten und Reportings umsetzen zu können, gilt es, Einzelheiten zu Vertragsbedingungen wie Prämien, Leistungen und finanzielle Risiken für den Versicherungsnehmer zu kennen und dem Kunden erläutern zu können.

Gesetze wie Konsumenten- und Datenschutz, Steuergesetzgebung, Versicherungsvertrags- und -aufsichtsgesetz müssen bekannt sein. Und nicht zuletzt muss für eine gute Beratung das Rentensystem samt seiner Leistungen ebenso wie ein Marktüberblick über Sparprodukte möglich sein.

Für all das ist eine ständige Weiterbildung nötig, die nicht nur die Bringschuld der Versicherer sein darf. Die Holschuld muss auch beim Vermittler liegen. Für den einzelnen Vermittler wird es immer schwieriger, sich bei all den Anforderungen am Markt zu behaupten.

Seite zwei: IDD wird dazu führen, dass Berater aus dem Markt gedrängt werden

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