18. Juli 2017, 12:30
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Vererben: Die häufigsten Fehler im Testament

3 – Fehlerhafte Unterschrift

Erblasser seien häufig ungeübt im Verfassen von Testamenten, das könne gepaart mit Aufregung dazu führen, dass sie mit einem falschen Vornamen unterschreiben. “Das führt zu Auslegungsschwierigkeiten und unter Umständen sogar zur Unwirksamkteit dieses Testaments”, sagt Rechtsanwalt Andres.

Er empfiehlt eine “Rundum-Überprüfung” des Testaments, damit sichergestellt ist, dass der letzte Wille auch zur Anwendung kommt und nicht an Formfehlern scheitert.

2 – Unterschrift an falscher Stelle

Es komme immer wieder vor, dass der Verfasser eines Testaments nachträglich noch Ergänzungen auflistet. Häufig werde versäumt, solche Zusätze zu unterschreiben.

Jede spätere Ergänzung ist mit Datum und Unterschrift zu versehen, damit sie gültig ist. Werde die Unterschrift übersehen, könne das Testament zumindest teilweise unwirksam sein. Andres rät zudem dazu, auch den Ort zu nennen, an dem das Testament verfasst wurde.

1 – Testament ist nicht handgeschrieben

Es komme immer häufiger vor, dass Testamente am PC verfasst und dann ausgedruckt werden. “Ein solches Testament ist formunwirksam – und zwar auch dann, wenn es handschriftlich unterzeichnet wurde”, erklärt Andres. Ein Testament müsse von Hand ge- und unterschrieben werden.

Er empfiehlt, sich vor dem Verfassen eines Testaments kompetent und umfassend beraten zu lassen und sich zuvor die eigenen Motive und Ziele klar zu machen. (jb)

Foto: Shutterstock

 

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Artikel. Bei einem Testament sollte man sich – gerade bei größeren Summen – auf jeden Fall von einem Experten für Erbrecht beraten lassen.

    Kommentar von Amalia B — 19. September 2017 @ 15:06

  2. nette Werbung für die Arbeit eines Rechtsanwaltes…, aber ein korrektes und gültiges Testament zu erstellen, ist bei weitem nicht so schwierig und gefährlich, wie hier geschildert; Und in die “Steuerfalle” beim Berliner Testament fallen die allermeisten “Normalhaushalte” sowieso nicht.

    Kommentar von Nils Fischer — 19. Juli 2017 @ 12:52

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