Anzeige
22. Juni 2017, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vererben: Sechs Tipps zum Testament

Ein Testament ist sinnvoll, wenn der Erblasser Erbstreitigkeiten vorbeugen oder von der gesetzlichen Erbfolge abweichen will. Die günstigste Variante ist ein eigenhändiges oder privatschriftliches Testament. Damit es gültig ist, gilt es Formfehler zu vermeiden. Diese sechs Tipps sollten beachtet werden.

Vererben: Sechs Tipps zum Testament

Ein eigenhändiges Testament ist nur dann gültig, wenn es vom Erblasser hand­schriftlich verfasst wurde.

Anders als ein öffent­liches oder notarielles Testament, das vom Notar beur­kundet wird und auch von ihm geschrieben werden kann, ist für die Wirksamkeit eines eigenhändigen Testaments keine Mitwirkung eines Dritten oder einer Behörde erforderlich.

Jeder Volljährige, der des Lesens und Schreibens mächtig ist, kann ein eigenhändiges oder privatschriftliches Testament verfassen. Mehr als Papier und Stift ist dafür nicht nötig. Damit das Dokument gültig ist, sollten einige Vorgaben beachtet werden.

1. Schriftform: Das eigenhändige Testament muss handschriftlich durch den Erblasser verfasst werden. Ein mit dem Computer geschriebenes Dokument ist ebenso ungültig wie eines, das von einem Dritten niedergeschrieben wurde.

Auch das Führen der Hand ist nicht erlaubt. In welcher Sprache das Testament verfasst wurde ist indes nicht entscheidend – es muss allerdings von einem Dritten verstanden werden und eindeutig sein, dass der Erblasser tatsächlich der Verfasser ist.

2. Überschrift: Das privatschriftliche Testament sollte zudem mit einem eindeutigen Titel versehen werden, damit es nicht mit einem Entwurf verwechselt werden kann.

Ob der Verfasser es mit “Testament“, “Mein Testament”, oder “Mein letzter Wille” betitelt ist egal – Hauptsache es ist für Dritte klar erkennbar, worum es sich handelt.

Seite zwei: Nur gültig mit Unterschrift

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

DISQ: Enorme Preisunterschiede bei Kfz-Versicherungsportalen

Ob Neuzulassung, Fahrzeug- oder Versichererwechsel: Vergleichsportale für Kfz-Versicherungen sind oft die Anlaufstelle, wenn es um das Aufspüren des günstigsten Preises geht. Tatsächlich unterscheiden sich die angebotenen “Bestpreis-Tarife” aber deutlich.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Edouard Carmignac gibt Verantwortung für letzten Fonds ab

Der Gründes des französischen Assetmanagers Carmignac, Edouard Carmignac, hat nach Berichten von Citywire das Management des letzten von ihm verantworteten Fonds abgegeben. Carmignac bleibe aber weiterhin in leitender Position des Unternehmens.

mehr ...

Berater

Danske-Skandal: Deutsche Bank im Visier der Fed

Die US-Notenbank untersucht nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Rolle der Deutschen Bank beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank. Bloomberg beruft sich auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Rechtsstreit mit dem Versicherer: Gefährliche Vakanzphase

Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem privaten Krankenversicherer ist für den Versicherten nicht ohne Risiko. Für die Dauer des Prozesses ist sein Versicherungsschutz unter Umständen nicht mehr gewährleistet. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Christof Bernhardt

mehr ...