3. März 2017, 12:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Volksbanken: Weniger Filialen, höhere Gebühren

Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken stimmen ihre Kunden auf steigende Gebühren und ein weiter schrumpfendes Filialnetz ein. Eigenen Angaben zufolge sind die Institute jedoch bemüht, “Negativzinsen auf breiter Front zu vermeiden”.

Volksbanken: Weniger Filialen, höhere Gebühren

Michael Bockelmann, Präsident des Genossenschaftsverbands: “Die Banken tun alles, um Negativzinsen auf breiter Front zu vermeiden.”

Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland müssen mit weiter steigende Gebühren rechnen. “Bankdienstleistungen sind nicht kostenlos – die Verbraucher verstehen und akzeptieren das auch”, sagte der Präsident des Genossenschaftsverbandes, Michael Bockelmann, am Freitag in Frankfurt.

Zangengriff von Zinstief und steigenden Kosten

Vor allem kleinere Häuser befänden sich “im Zangengriff sinkender Erträge durch die Niedrigzinsphase und steigender Kosten durch die Regulierung”, begründete Bockelmann. Gebühren für Girokonto, Zahlungsverkehr und Wertpapiergeschäft seien bei der Mehrheit der Institute im Verbandsgebiet bereits Usus.

Der Genossenschaftsverband vertritt Institute in allen Bundesländern – mit Ausnahme von Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die vereinbarte Fusion mit dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV/Münster) soll im April rückwirkend zum Jahresbeginn 2017 abschließend besiegelt werden.

Keine “Negativzinsen auf breiter Front”

Strafzinsen für das Gros der Privatkunden drohen nach Einschätzung von Bockelmann nach wie vor nicht: “Die Banken tun alles, um Negativzinsen auf breiter Front zu vermeiden.”

Etliche Banken geben die Strafzinsen, die die Europäische Zentralbank (EZB) von ihnen für geparktes Geld verlangt, bereits weiter – zumeist an Großkunden, in Einzelfällen aber auch an vermögende Privatkunden.

Seite zwei: Schrumpfendes Filialnetz

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Google: “Nicht der Kern unserer DNA“

Cash. sprach mit Jan Meessen, Industry Manager Insurance bei Google Deutschland, über die Unterstützung der Versicherungskonzerne bei der digitalen Transformation, einen möglichen Einstieg ins Versicherungsgeschäft und persönliche Beratung für “Digital Natives“.

mehr ...

Immobilien

Scheidung und Hausverkauf: Finanzielle Verluste vermeiden

Lassen sich Paare mit Immobilieneigentum scheiden, stehen sie vor der Frage, was mit dem Haus oder der Wohnung geschieht. Der Immobiliendienstleister McMakler gibt Tipps, welche Schritte Paare unternehmen sollten, um finanzielle Verluste zu vermeiden und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Volatilität ist zurück

Mit der Verunsicherung der Anleger bleibt auch die Volatilität an den Märkten. Doch Auslöser für die Schwankungen ist nicht allein Unsicherheit. Die Volatilität bleibt, aber das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen und Anleger können sich zudem schützen.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank: IT-Vorstand Kim Hammonds tritt zurück

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus, wie das Institut am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia-Investitionen in Irland und Deutschland

Die Patrizia Immobilien AG meldet den Ankauf eines Bürogebäudes in Dublin sowie von projektierten Studenten- und Businessapartments in Leipzig und Mainz.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...