18. Dezember 2017, 13:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W-Gruppe übernimmt treefin

Wie Finconomy mitteilt, hat die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) sämtliche Anteile am Insurtech treefin übernommen. Der Münchener Company-Builder will durch den Verkauf seines Aktienpakets das Beteiligungsportfolio bereinigen und sich künftig ausschließlich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentrieren.

W&W-Gruppe übernimmt treefin

Die W6W-Gruppe hat alle Anteile am Insurtech treefin übernommen.

Finconomy hat sein Aktienpaket (21 Prozent) an der treefin AG an die W&W-Gruppe veräußert, die damit alle Anteile am Insurtech hält. Bereits Ende 2016 hatte der Versicherungs- und Finanzkonzern die Mehrheit an treefin erworben.

Nun habe die W&W-Gruppe auch die restlichen 25 Prozent der Anteile erworben. Die Transaktion ist laut Finconomy sofort wirksam. Über den Kaufpreis und sonstige Vertragsdetails sei Stillschweigen vereinbart worden.

Mit dem Verkauf seiner Anteile strebt der Company-Builder eine Bereinigung des eigenen Beteiligungsportfolio an – mit dem Ziel, sich künftig auf ausschließlich auf B2B-Geschäftsmodelle zu konzentrieren.

Finconomy: Fokus auf B2B-Geschäftsmodelle

Im Zuge der Transaktion wird der derzeitige treefin-CEO Reinhard Tahedl zum 31. Dezember 2017 aus dem Vorstand ausscheiden, um sich anschließend auf den weiteren Ausbau der Finconomy und deren Ventures zu fokussieren.

“Wir freuen uns, dass treefin mit dem W&W-Konzern einen langfristig denkenden Alleinaktionär gefunden hat, der an die Vorteile und Chancen eines Financial Home, wie es treefin bereit stellt, glaubt”, sagt Finconomy-CEO Tahedl.

Mit der Veräußerung des digitalen Maklers setze Finconomy konsequent seine Strategie mit alleinigem Fokus auf B2B-Geschäftsmodelle um.

“Der Verkaufserlös stärkt die Liquiditätsbasis unseres Company-Builders und eröffnet uns weitere Möglichkeiten in der Entwicklung von technologiebasierten Geschäftsmodellen”, so Tahedl. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas Neuer wird Director Sales bei XbAV

Der Münchener Plattformanbieter XbAV verstärkt sein Team um den Vertriebs- und Digitaltransformationsexperten Thomas Neuer. Neuer kommt als Director Sales zu XbAV.

mehr ...

Immobilien

Hamburg: Preistrend für Wohninvestments setzt sich trotz Corona

Der Markt für Wohn-Investments in Hamburg zeigt sich angesichts der Corona-Pandemie äußerst krisensicher. Das Transaktionsgeschehen kam während des Lockdowns zwar kurzzeitig zum Erliegen, jedoch hat sich der Markt inzwischen wieder normalisiert. Auch die Preisentwicklung knüpft an den Trend vor Pandemie-Beginn an. Also business as usual?

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

DISQ: Die besten Kfz-Versicherer

Und es gibt erhebliche Preis-Leistungs-Unterschiede in der Kfz-Versicherung. Im Idealfall lassen sich bis zu 80 Prozent einsparen. Das zeigt das neue DISQ-Rating unter 27 Kfz-Versicherern, darunter 19 Filial- sowie acht Direktversicherer. Drei Einzeltarife erhielten ein „sehr gut“. Auf Platz eins kamen der Marktführer HUK-Coburg und  der Direktversicherer CosmosDirekt.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...