Deutsche Pfandbriefbank bleibt trotz des guten Jahresstarts vorsichtig

Die Deutsche Pfandbriefbank rechnet weiter mit einem schwierigen Umfeld. Die Prognosen für das laufende Jahr wurde dementsprechend trotz eines guten Starts in das laufende Jahr lediglich bestätigt.

Der Prognose zufolge rechnet die Deutsche Pfandbriefbank im laufenden Jahr mit einem Gewinnrückgang.

Da die Bank für ihren vorsichtigen Ansatz bei der Prognose bekannt ist, hatten Experten damit aber schon gerechnet. „Angesichts der herausfordernden Kredit- und Immobilienmärkte bleiben wir risikokonservativ und im Ausblick vorsichtig“, sagte Bankchef Andreas Arndt am Montag bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal.

Der Prognose zufolge rechnet die Bank im laufenden Jahr mit einem Gewinnrückgang. Beim Ergebnis vor Steuern wird im laufenden Jahr ein Wert zwischen 150 und 170 Millionen Euro erwartet. 2017 hatte die Bank vor Steuern 204 Millionen Euro verdient.

Bank profitiert von niedrigen Refinanzierungskosten

Im ersten Quartal legte der Vorsteuergewinn leicht auf 48 Millionen Euro zu, obwohl die Bank Anfang 2017 von einem Verkauf von nicht mehr zum Kerngeschäft zählenden Bereichen profitiert hatte.

Der im MDax notierte Aareal-Bank-Konkurrent schnitt in den ersten drei Monaten vor allem dank niedrigerer Refinanzierungskosten und gesunkener Verwaltungsaufwendungen besser ab, als Experten erwartet hatten.

Die Pfandbriefbank war 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangen. Hauptaktionär ist mit einem Fünftel der Anteile nach wie vor der Bund. Hauptgeschäft ist die Finanzierung von Gewerbeimmobilien, daneben finanziert die Bank auch öffentliche Investitionen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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