Deutsche Pfandbriefbank bleibt bei Prognose vorsichtig

Die Deutsche Pfandbriefbank rechnet wegen eines leicht sinkenden Zinsergebnisses und einem erneut vorsichtigen Ansatz bei der Erwartung der Risikokosten mit einem Gewinnrückgang.

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Mit dem Ausblick gibt der Konkurrent der Aareal-Bank wie schon Anfang 2017 eine vorsichtige Prognose ab.

Das Ergebnis vor Steuern soll 2018 zwischen 150 und 170 Millionen Euro liegen, teilte die im MDax notierte Bank am Mittwoch in München mit.

Im vergangenen Jahr verdiente die Deutsche Pfandbriefbank vor Steuern – wie bereits bekannt – 204 Millionen Euro. Die von Bloomberg befragten Experten rechnen derzeit für 2018 mit einem Vorsteuergewinn von 166 Millionen Euro.

Mit dem Ausblick gibt der Aareal-Bank-Konkurrent wie schon Anfang 2017 eine vorsichtige Prognose ab. Für das vergangene Jahr hatte die Pfandbriefbank ursprünglich auch ein Vorsteuerergebnis von 150 bis 170 Millionen Euro in Aussicht gestellt, die Prognose dann aber nach einem sehr gut laufenden Geschäft nach neun Monaten erhöht.

Bank plant weiter konservativ

Vorstandschef Andreas Arndt hatte aber bereits im November vor überzogenen Erwartungen gewarnt. „Wir gehen davon aus, dass die Märkte herausfordernd bleiben“, sagte er damals.

„Die Effekte, die das Jahr 2017 begünstigt haben, können wir für das Jahr 2018 nicht als gegeben annehmen. Wir werden daher für 2018, insbesondere mit Blick auf die Risikokosten, wieder konservativ planen.“

Die Pfandbriefbank war 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangen. Hauptaktionär ist mit einem Fünftel der Anteile nach wie vor der Bund.

Hauptgeschäft ist die Finanzierung von Gewerbeimmobilien, daneben finanziert die Bank auch öffentliche Investitionen. Die Bank hatte bereits Anfang März die Dividende für 2017, das Neugeschäftsvolumen und das Ergebnis vor Steuern veröffentlicht. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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