6. August 2018, 13:44
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Hitliste der Allfinanzvertriebe: DVAG wieder vorn

Die Cash. Hitliste der Finanzvertriebe ist ein wichtiger Gradmesser, um Stimmungen und Trends in der Branche zu erfassen – das gilt auch für das Jahr 2018, in dem sie bereits zum 28. Mal veröffentlicht wird. Das wichtigste Ergebnis: Für die deutliche Mehrzahl der von Cash. exklusiv befragten Unternehmen verlief das Jahr 2017 positiv, den optimistischen Erwartungen aus dem Vorjahr entsprechend.

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Hans-Theo Franken, DVAG: “Wir haben für das Unternehmen weitreichende strategische Entscheidungen getroffen.”

Bei der letzten Umfrage im Juni 2017 hatte über die Hälfte (56 Prozent) der befragten Finanzvertriebe zu Protokoll gegeben, dass die Provisionserlöse 2017 im Vergleich zum Vorjahr klettern werden. Nur 16 Prozent der Vertriebe rechneten mit sinkenden Provisionserlösen, zwölf Prozent gingen von Umsätzen auf Vorjahresniveau aus. Tatsächlich konnten die meisten Unternehmen (74,3 Prozent) ihre Provisionserlöse steigern. (aktuelle Hitliste der Allfinanzvertriebe)

An der Spitze der Hitliste der Allfinanzvertriebe herrscht seit 28 Jahren Kontinuität: Von der ersten Erhebung an nimmt der von Reinfried Pohl gegründete Finanzdienstleistungskonzern Deutsche Vermögensberatung (DVAG) den Spitzenplatz ein – so auch in der Erhebung für das Jahr 2017. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Provisionserlöse um rund drei Prozent auf über 1,3 Milliarden Euro – damit knackte die DVAG erneut als einziger Vertrieb die Milliarden-Marke.

“In 2017 haben wir nicht nur ein hervorragendes Konzernergebnis erzielt, wir haben auch für das Unternehmen weitreichende strategische Entscheidungen getroffen, die uns sehr optimistisch in die Zukunft blicken lassen”, erklärt Vorstandsmitglied Hans-Theo Franken. Dazu gehöre auch die Verstärkung der Vertriebskraft durch die Integration des Exklusiv-Vertriebs der Generali in das Unternehmen. Im Spätsommer 2017 war bekannt geworden, dass die DVAG die rund 2.800 Mitarbeiter des Exklusiv-Vertriebs der Generali übernehmen wird.

Einstieg ins Fintech-Geschäft

Auch die Regulierung traf das Unternehmen nicht unvorbereitet: “Es ist für uns seit jeher unerlässlich, sich optimal auf die zunehmende Regulierung einzustellen”, so Franken. “Denn durch diese steigt auch die Komplexität der Beratungsgespräche deutlich, vor allem was Informations- und Dokumentationspflichten angeht.”

Im April ist die DVAG zudem ins Fintech-Geschäft eingestiegen, gemeinsam mit dem Fintech-Company-Builder Finleap gründete sie die Deutsche Fintech Solutions GmbH. Ziel des Unternehmens sei es, den Service im Finanzvertrieb weiter zu professionalisieren und den Kunden noch bessere Transparenz zu bieten, teilte die DVAG bei Bekanntgabe der Gründung mit.

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1 Kommentar

  1. Nach Umsätzen mag die DVAG Top sein. Mich würde mal interessieren, wieviel Kundengelder das Unternehmen in den vergangenen Jahren vernichtet hat.
    Mir selbst wurden der SEB Immoinvest sowie später der DWS Immoflex vermittelt. Beide sind in die Abwicklung gegangen. Allein mit dem DWS Immoflex habe ich 18000 € Verlust gemacht, während die DVAG für die Vertriebserfolge DWS-Anteile von der Deutschen Bank erhielt.

    Reinfried Pohl, der DVAG-Chefvolkswirt und ein ehemaliger DVAG-Aufsichtsrat und Ex-Finanzminister konnten mein Problem mit der DVAG nicht nachvollziehen.

    Sie können davon ausgehen, dass ich kein Einzelfall bin.

    Kommentar von V. F. Alle — 8. August 2018 @ 21:06

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