Studie: Social Media muss mobil gedacht werden

72 Prozent der „Onliner“ in Deutschland nutzen soziale Medien wie Twitter und Facebook inzwischen unterwegs über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets, ein Zuwachs um elf Prozentpunkte innerhalb eines Jahres. Das zeigt eine repräsentative Studie der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Beliebtester Unterwegs-Zugang zum Social Web ist für die Deutschen das Smartphone.

Am beliebtesten ist das mobile Social Web unter Teenagern: 97 Prozent der Onliner im Alter zwischen 14 und 19 Jahren nutzen soziale Medien unterwegs. Am stärksten angewachsen ist die mobile Web-2.0-Nutzung in den vergangenen Jahren unter Twens, von 47 Prozent im Jahr 2012 auf jetzt 95 Prozent. Doch selbst unter den „Silver Surfern“, Onlinern ab 60 Jahren, nutzen mit 49 Prozent inzwischen fast die Hälfte Social Media mobil.

„Wer Social Media nicht mobil denkt, kommuniziert an seiner Zielgruppe vorbei“, mahnt angesichts dieser Zahlen Dr. Roland Heintze, geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte von Faktenkontor. „Inhalte von Social-Media-Kampagnen sollten deswegen immer so entworfen werden, dass sie bequem auf kleinen Bildschirmen zu erkennen und gegebenenfalls zu bedienen sind.“

Notebooks stürzen ab

Beliebtester Unterwegs-Zugang zum Social Web ist für die Deutschen das Smartphone, das zwei von dreien dafür einsetzen – 14 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Tablets nutzen dagegen nur noch 17 Prozent der Onliner für den Austausch über soziale Medien, drei Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor. Andere Mobilgeräte, wie zum Beispiel Notebooks, verwenden nur noch 13 Prozent – ein Rückgang um acht Prozentpunkte.

Für die Studie wurden im vierten Quartal 2017 insgesamt 3.500 Internetnutzer befragt. (kb)

Foto: Shutterstock

 

 

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