28. März 2019, 16:05
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Deutsche Bank: Diskutiert Vorstand Milliarden-Kapitalerhöhung?

Die ins Spiel gebrachten Summen könnten die Anteile der bisherigen Aktionäre der Banken im Fall einer Fusion deutlich verwässern. Der genannte Höchstbetrag von zehn Milliarden Euro entspricht rund 40 Prozent des derzeitigen gemeinsamen Börsenwerts der größten deutschen Geldhäuser.

Einer Studie der DZ Bank zufolge bräuchte die Deutsche Bank etwa acht Milliarden Euro, um die Integration der Commerzbank und die Neubewertung von Vermögenswerten zu stemmen. Andere Experten gingen bereits von zweistelligen Milliardenbeträgen aus.

Deutsche Bank und Commerzbank hatten am 17. März nach monatelangen Spekulationen angekündigt, Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss zu führen.

Trennung von DWS?

Allerdings betonten beide Seiten, dass eine Fusion keineswegs ausgemachte Sache sei. Spätestens bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen am 26. April will sich die Deutsche Bank zum Fortgang der Gespräche äußern, wie Aufsichtsratschef Paul Achleitner am Mittwoch sagte.

Geld für den Zusammenschluss könnte sich die Deutsche Bank möglicherweise auch durch eine Trennung von ihrer Fondstochter DWS beschaffen, die sie im vergangenen Jahr bereits an die Börse gebracht hatte.

Spekulationen darüber gibt es bereits seit einigen Tagen. Die DWS ist an der Börse rund 5,9 Milliarden Euro wert. Der Deutsche-Bank-Anteil von 78 Prozent wird demnach mit rund 4,6 Milliarden Euro bewertet.

Seite drei: Amundi deutet Interesse an DWS an

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