15. Januar 2019, 15:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Solvium Capital trotzt der P&R-Pleite

Solvium Capital, Anbieter von Direktinvestments in Container und sogenannte Wechselkoffer, hat im Jahr 2018 erneut eine Vertriebsleistung von mehr als 53 Millionen Euro erreicht und damit das Umsatzergebnis des Vorjahres bestätigt.

P1020069 Bearbeitet Axis in Solvium Capital trotzt der P&R-Pleite

Wechselkoffer sehen ähnlich aus wie klassische Container, unterscheiden sich aber technisch und wirtschaftlich davon.

Dabei legte es im Bereich von professionellen und institutionellen Investoren mit einem Gesamtumsatz von mehr als 15 Millionen Euro in dem abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich zu, teilt das Unternehmen mit. Kumuliert haben Anleger Solvium Capital demnach seit Unternehmensgründung im Jahr 2011 über 200 Millionen Euro Kapital anvertraut.

Solvium bietet Direktinvestments in Container und Wechselkoffer (LKW-Ladecontainer mit ausklappbaren Standbeinen) an. Die Branche wurde durch die Insolvenz von Unternehmen des Marktführers P&R im Frühjahr 2018 sowie das anschließend festgestellte Fehlen von rund einer Million Anleger-Containern erschüttert.

“Markt von P&R überschattet”

„2018 wurde der komplette Markt der Sachwertinvestments von dem Betrugsskandal der P&R-Gruppe überschattet. Dies hat sich auch auf unser Geschäft ausgewirkt”, sagt Geschäftsführer André Wreth. “Wir freuen uns jedoch sehr über das dennoch sehr gute Umsatzergebnis. Ganz besonders freut uns, dass es gelungen ist, die Umsätze im institutionellen Bereich signifikant ausbauen zu können“, so Wreth weiter.

Geschäftsführer Marc Schumann kündigt an: „Für 2019 planen wir, das Platzierungsergebnis auf 60 bis 80 Millionen Euro zu steigern. Neben der Umsatzsteigerung ist es unser Ziel, den freien Vertrieb bei den kommenden Herausforderungen der neuen FinVermV aktiv zu unterstützen.“

Mit der Neufassung der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) soll die EU-Richtlinie MiFID II auch für den freien Vertrieb (Paragraf 34f Gewerbeordnung) umgesetzt werden. Das Wirtschaftsministerium hat im November einen ersten Entwurf dafür veröffentlicht, der unter anderem die Pflicht der Finanzdienstleister zur Aufzeichnung von Telefonaten mit Kunden vorsieht. (sl)

Foto: Solvium Capital

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...