21. Oktober 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Chorus legt dritten ProMovie-Fonds auf

Die Chorus Gruppe, Ottobrunn, hat den ApolloProMovie 3 auf den Markt gebracht. Investiert wird vor allem in Filmprojekte für den weltweiten TV- und Video/DVD-Markt. Darüber hinaus sollen Kinoprojekte mit überschaubaren Budgets produziert werden, deren Erlösplan vor allem auf die Auswertung per TV und Video/DVD ausgerichtet ist. Mit dem Kapital, das auf maximal 250 Millionen Euro begrenzt ist, sollen mindestens drei Filmprojekte verschiedener Genres realisiert werden.

Erneut kommt das Sicherheitskonzept zum Einsatz, dass bereits den beiden Vorgängerfonds zugrunde lag und auch in der in Kürze zu erwartenden vierten Offerte der ApolloProMovie-Reihe Verwendung finden wird: Zunächst müssen vor Aufnahme einer Produktion Erlösschätzungen anerkannter Weltvertriebe vorliegen, nach denen auf Basis eines mittleren Szenarios mindestens 125 Prozent Rückflüsse bezogen auf die Produktionskosten zu erwarten sind. Darüber hinaus wird im Rahmen der Erstinvestition keine Produktion gestartet, wenn nicht über Lizenzverträge bis spätestens 2014 Mindesterlöse von insgesamt 93 Prozent bezogen auf das Kommanditkapital gewährleistet sind.

Dieser Mindesterlösanspruch wird schließlich durch die Schuldübernahme einer Großbank abgesichert. Clou des Konstrukts: Im Unterschied zu vergleichbaren Garantiekonzepten der Konkurrenz werden beim ApolloProMovie 3 die Mindestgarantien lediglich für einen Teil der weltweiten Vertriebsterritorien vereinbart. Die freibleibenden Gebiete müssen laut Erlösschätzung mindestens 25 Prozent der zu erwartenden Einnahmen ausmachen.

Schließlich: Mehrerlöse über die Mindestgarantie hinaus sind beim ApolloProMovie 3 genau wie bei anderen Fonds mit Garantiekonzept unerlässlich, um Anlegerseitig unterm Strich ins Plus zu kommen. Denn den garantierten Erlösen von in diesem Fall 93 Prozent stehen regelmäßig zunächst Zins und Tilgung für Fremdkapital sowie die laufenden Kosten des Fonds gegenüber. Im Falle von ApolloProMovie 3 etwa schlagen insgesamt über 75 Prozent zu Buche. Darlehensrückführung, Zinsen und laufende Fondskosten sind somit durch Bankgarantien abgesichert, auch wenn keine weiteren Erlöse erzielt werden.

Betrachtet man die Anlegerrechnung nach (Spitzen-)Steuern kann theoretisch ein Kapitalverlust von maximal rund 25 Prozent der Zeichnungssumme entstehen. Nach dem Kaledo III der LHI, München, erzielt ApolloProMovie 3 in dieser Betrachtung damit einen der besten Branchenwerte.

Bei Re-Investitionen sieht das Chorus-Konzept eine Absicherung der Produktionskosten durch Lizenzierung, Vorverkäufe oder Vertriebsgarantien in Höhe von mindestens 70 Prozent vor.

Anleger können sich ab 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen. Davon werden allerdings 45 Prozent auf Gesellschaftsebene fremdfinanziert. Lediglich 55 Prozent der Zeichnungssumme plus Agio müssen bar eingezahlt werden.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...