23. November 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Steuerkonzepte: CDU/CSU für Vorprüfung

Der CDU-Finanzexperte Dr. Michael Meister unterstützt die Forderung der Grünen-Politikerin Christine Scheel nach einer verbindlichen Vorab-Prüfung der steuerlichen Konzepte geschlossener Fonds. Das lässt sich aus Äußerungen Meisters, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, auf einer Veranstaltung des Verband geschlossene Fonds (VGF), Berlin, schließen.

Hintergrund: Bisher verbietet das Bundesfinanzministerium den Finanzämtern ? zuletzt per Erlass vom 29. Dezember 2003 ? ausdrücklich, verbindliche Auskünfte zu erteilen, ?wenn die Erzielung eines steuerlichen Vorteils im Vordergrund steht (zum Beispiel Prüfung von Steuersparmodellen)?.

Solche Auskünfte, die ansonsten durchaus üblich und möglich sind, werden geschlossenen Fonds deshalb generell nicht erteilt. Das führt immer wieder dazu, dass steuerliche Konzepte von Fonds bei einer späteren Finanzamtsprüfung nicht anerkannt oder korrigiert werden ? zu Lasten der Anleger.

An der Podiumsdiskussion, die ansonsten inhaltlich nicht viel hergab, nahmen neben Scheel und Meister unter anderem der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Olaf Scholz, und der FPD-Finanzexperte Dr. Hermann Otto Solms teil. Ein Grußwort sprach Eduard Oswald, der Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestages.

Auch viele VGF-Mitglieder waren hochkarätig vertreten. Im Auditorium saßen unter anderem die Vorstände/Geschäfts-führer Dr. Torsten Teichert (Lloyd Fonds), Claus Hermuth (DCM), Hans-Jürgen Kaiser-Blum (Nordcapital), Dr. Klaus-Dieter Schmidt (IVG), Bernd Hemmersbach (Axa Merkens), Andreas Graf von Rittberg (BVT), Oliver Porr (LHI) und Markus Derkum (Jamestown).

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Würzburger Versicherung überzeugt mit Freundlichkeit und Leistung

Im besonders strengen Test konnte sich der Würzburger Spezialversicherer gegen seine Mitbewerber erneut durchsetzen. Stiftung Warentest belohnte die enge Dichte der Auslandsreisekrankenversicherung TravelSecure von Leistungen und Assistanceservices mit dem Testsieg. 

mehr ...

Immobilien

Verbrauchertipp: Bei Immobilienverrentung auf Unterschiede zwischen Nießbrauch und Leibrente achten

Immobilienverrentung bietet unterschiedliche Formen an. Nießbrauch und Leibrente sind dabei zu unterscheiden. Während Ersteres lebenslanges Wohnrecht umfasst, umfasst Letzteres auch das Recht zur Vermietung. Was Senioren wissen sollten.

mehr ...

Investmentfonds

Baillie Gifford: Investieren ist kein Selbstzweck

Investoren achten zu sehr auf das Verhalten anderer Marktteilnehmer, wenn sie Entscheidungen treffen. Der Erfolg bemisst sich in der Branche zunehmend danach, wie gut es gelingt, sich gegenüber den Wettbewerbern einen Vorteil zu verschaffen. Wer im Ringen um den kurzfristigen Gewinn am besten davonkommt, profitiert von Bonuszahlungen und erhält die besten Karriereaussichten – ein Fehlanreiz. Kundeninteressen ist damit nicht gedient, so das Baillie Giffords Intellectual Capital Team in ihrem Gastbeitrag.

mehr ...

Berater

Personalmarketing: Digitales Marketing besitzt Nachholbedarf

Die Studie “Arbeitgeber Mittelstand: Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung” herausgegeben von Prof. Dr. Beck von der Hochschule Koblenz, Potentialpark und TERRITORY Embrace beschäftigt sich mit Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting von mittelständischen Betrieben in Deutschland. Sie zeigt, dass mittelständische Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung erkennen und nutzen. Jedoch haben sie im Vergleich zu Großkonzernen viel aufzuholen.

mehr ...

Sachwertanlagen

„INP Deutsche Pflege Invest“: Offener Spezial-AIF erwirbt drei weitere Pflegeimmobilien

Das Immobilienportfolio des für institutionelle Investoren konzipierten offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um drei weitere Pflegeimmobilien ergänzt worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Fonds, hat die Pflegeeinrichtung „Seniorensitz am Hegen“ in Hamburg-Rahlstedt, das „Haus St. Antonius“ in Kemnath (Bayern) und die „Altstadtresidenz Wernigerode“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) für den Fonds erworben.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...