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14. September 2007, 00:00
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BaFin lehnt Christ als Weberbank-Vorstand ab

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Ernennung des bisherigen Vorstandsvorsitzenden des Hamburger Emissionshauses HCI Capital AG, Harald Christ, zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Weberbank AG, Berlin, abgelehnt. Die Weberbank bestätigt gegenüber cash-online einen entsprechenden Bericht der ?Wirtschaftswoche?.

Christ mangele es in einigen Bereichen an Berufserfahrung, unter anderem im Kreditgeschäft, so die Begründung. Die Tochter der Westdeutschen Landesbank, Düsseldorf, hatte Anfang Juli 2007 Christs Berufung zum 1. Oktober 2007 angekündigt (cash-online berichtete hier).

?Harald Christ wird am 1. Oktober zunächst als Generalbevollmächtigter in die Weberbank eintreten?, teilt die WestLB nun mit. Der Wirtschaftswoche zufolge hat ?Christ ein Jahr Zeit, die erforderlichen Kenntnisse für den Chefposten nachzuholen?. An seiner statt wird zunächst das bisherige Vorstandsmitglied Michael Graf Strasoldo den Vorsitz übernehmen und Klaus Siegers in den Vorstand einziehen.

Christ war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Aufgrund der besonderen volkswirtschaftlichen Bedeutung von Banken lässt die BaFin nur Vorstände zu, die über entsprechende Branchenerfahrung verfügen. Christs Ablehnung ist auch eine Blamage für die WestLB, die in den vergangenen Wochen bereits wegen Fehlspekulationen beim Eigenhandel mit Aktien in die Schlagzeilen geraten war. (gei)

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