10. Juli 2008, 00:00
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FHH bringt Schiffe und prüft türkische Immobilien

Der Hamburger Initiator Fondshaus Hamburg (FHH) hat den Vertrieb des Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 38 gestartet und angekündigt, den türkischen Markt für Einzelhandelsimmobilien unter die Lupe nehmen zu wollen.

Anleger sollen sich an der Investition in unterschiedliche Schiffstypen und Marktsegmente beteiligen: Das Vollcontainerschiff MS ?Antofagasta? verfügt über eine Stellplatzkapazität von 2.872 Standardcontainern (TEU) und ist damit der Sub-Panamax-Klasse zuzurechnen. Das Vollcontainerschiff MS ?Johannesburg? zählt mit 3.398 TEU zur Panamax-Klasse. Der Car Carrier MS ?Montreal? besitzt eine Transportkapazität von 4.870 Kraftfahrzeugen. Die Bereederung aller drei Schiffe erfolgt durch die Hamburger Reederei NSC Schifffahrtsgesellschaft mbH & Cie. KG.Das MS ?Antofagasta? ist für fünf Jahre zu einer Tagescharter von22.550 US-Dollar mit einer dreijährigen Verlängerungsoption an MØller Maersk verchartert. Der Car Carrier MS ?Montreal? ist für 13 Jahre mit einem Tagessatz von 20.150 US-Dollar an die südkoreanische Reederei STX Pan Ocean mit Sitz in Seoul verchartert. Für das MS ?Johannesburg? besteht nach Angaben des Initiators noch keine Chartervereinbarung. Nach der geplanten Übernahme im September 2008 kalkuliertFHH dennoch mit einer fünfjährigen Erstcharter zu 30.000 US-Dollar pro Tag.

Insgesamt möchte das Emissionshaus 134 Millionen Euro inklusiveAgio investieren und 53 Millionen Euro bei den Anlegern platzieren. Letztere können den Fonds ab 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio zeichnen und während der knapp 20- jährigen Laufzeit mit den in Aussicht gestellten Gesamtrückflüssen vor Steuern in Höhe von rund 226 Prozent bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital rechnen.

Im Immobilienbereich will sich FHH eigenen Angaben zufolge künftig verstärkt Hotelimmobilien und dem türkischen Immobilienmarkt zuwenden. ?Derzeit stehen wir in Verhandlungen,eine Hotelimmobilie im Entwicklungsgebiet Gateway Gardens amFrankfurter Flughafen zu kaufen. Wir glauben, dass der Flughafen Frankfurtam Main künftig eine Leuchtturmfunktion für die wirtschaftliche Entwicklungder Rhein-Main Region einnimmt?, sagt Angelika Kunath, Geschäftsführerin bei Fondshaus Hamburg und verantwortlich für den Immobilienbereich.Darüber hinaus prüfe FHH wie Mitbewerber Jamestown (cash-online berichtete hier)
ein Engagement in der Türkeiund dort schwerpunktmäßig auf Einzelhandelsimmobilien. ?Aufgrund desnachhaltigen Bevölkerungswachstums bietet die Türkei in allen Immobiliensegmentengute Entwicklungsmöglichkeiten. Unser Fokus liegt aufEinzelhandelsimmobilien, da wir dort das größte Nachholpotenzial sehen?,so Kunath. (af)

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