MPC startet Japan-Fonds

Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital hat heute den Verkaufsprospekt zu seinem bereits angekündigten ersten Japan-Fonds veröffentlicht. Er investiert in Einzelhandels- und Entertainment-Immobilien an neun Standorten. Davon hat der Fonds in drei Fällen lediglich das Grundstück erworben und vermietet; die darauf stehenden Gebäude gehören den Mietern.

Die Fondsobjekte haben laut Prospekt ein Durchschnittsalter von etwa einem Jahr und sind an diverse Nutzer vermietet. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge betrage 14 Jahre. Der Fonds hat ein geplantes Investitionsvolumen von 182 Millionen Euro, davon 66,5 Millionen Euro Emissionskapital. Weitere 6,3 Millionen Euro Eigenkapital steuern japanische Projektpartner bei.

Anleger können sich ab 10.000 Euro plus Agio wie üblich an einer deutschen GmbH & Co. KG beteiligen. Diese geht eine stille Gesellschaft mit einer japanischen Kapitalgesellschaft ein, die das wirtschaftliche Eigentum an den Fondsobjekten hält. Das zivilrechtliche Eigentum hält eine japanische Treuhandbank.

Deutsche Anleger erzielen laut Prospekt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. In Japan falle eine Steuer von 20 Prozent der Erträge an, in Deutschland seien die Ergebnisse mit Ausnahme des ?Progressionsvorbehalts? steuerfrei. Eine Steuererklärung in Japan müssen die Anleger demnach nicht abgeben. MPC prognostiziert nach japanischen Steuern inklusive Verkauf einen Mittelrückfluss von insgesamt 173,5 Prozent der Einlage innerhalb von zehn Jahren. (sl)

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