Bauminvest-Waldfonds mit zweitem Spross

Der Initiator Bauminvest hat seinen zweiten Waldfonds emittiert. Das Konzept des ausplatzierten Erstlings, Weideland in Costa Rica zu erweben und mit tropischen Edelhölzern wieder aufzuforsten, behält der Folgefonds bei.

TeakAnleger können sich ab 5.000 Euro an dem geschlossenen Fonds des Freiburger Emissionshauses beteiligen. Aus dem Verkauf der Edelhölzer erwirtschaftet sich laut Plan die Rendite für die Anleger. Der vom Initiator prognostizierte Kapitalrückfluss nach der Laufzeit von 24 Jahren beträgt 326 Prozent. Dies entspricht nach Unternehmensangaben einer jährlichen Verzinsung (nach IRR-Methode) von 6,4 Prozent.

Der Anspruch von Bauminvest ist nach eigenem Bekunden aber auch ökologischer Natur: „Wir sind überzeugt“, so Geschäftsführer Leo Pröstler, „dass ein Projekt nur dann ökonomisch erfolgreich sein kann, wenn es auch ökologisch und sozial nachhaltig ist. Deshalb setzen wir neben dem Renditestreben auch auf Ökologie und soziale Verantwortung.“

Die Ökologie beginnt laut Bauminvest in der Aufforstung, wo neben Teak auf bedrohte einheimische Baumarten, die im Mischforst unter Vermeidung von Kunstdünger und Pestiziden angepflanzt werden, gesetzt wird.

Zudem stelle man 20 bis 30 Prozent der Flächen unter Naturschutz. Die soziale Säule des Modells bestehe im Konzept des Waldfeldbaus. So werde Kleinbauern an den Standorten in Costa Rica die Möglichkeit gegeben, auf den Fonds-eigenen Flächen Nahrungsmittelpflanzen anzubauen – für den Eigenbedarf oder zur Vermarktung. BaumInvest unterstützt eigenen Angaben zufolge bei Bedarf dort auch mit Mikrokrediten und Beratung. In einem sogenannten Nachhaltigkeitsfonds stünden darüber hinaus Mittel für zusätzliche ökologische und soziale Maßnahmen zur Verfügung.

Laut Initiator konnten in den ersten sechs Wochen nach Fondstart 1,5 Millionen Euro des Beteiligungskaptials von 8,25 Millionen platziert werden. (te)

Foto: Bauminvest

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