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14. Oktober 2010, 13:56
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DWS Access bringt zweiten Wohnimmobilienfonds

DWS Finanz Service, Initiator geschlossener Fonds aus dem Hause Deutsche Bank, hat mit dem DWS Access Wohnen 2 – wie gegenüber Cash.Online bereits angekündigt – den Nachfolger zum erfolgreich platzierten ersten geschlossenen Wohnimmobilienfonds in den Vertrieb geschickt.

Schicker-altbau-127x150 in DWS Access bringt zweiten WohnimmobilienfondsDer DWS Access Wohnen 2 investiert wie sein Vorgänger in ein breit diversifiziertes Wohnungsportfolio in deutschen Ballungsgebieten. Etwa 75 Prozent des Portfolios sollen nach Angaben der DWS in einer Objektgesellschaft dauerhaft zur Erzielung von Mieteinnahmen gehalten werden, circa 25 Prozent sind für den kleinteiligen Wohnungsverkauf mit anschließenden teilweisen Reinvestitionen vorgesehen und werden in einer zweiten Objektgesellschaft gehalten. Die Fondsgesellschaft wird wiederum Anteile an diesen beiden Objektgesellschaften halten. Das Asset Management und die Privatisierung übernimmt wie schon beim Vorgängerfonds die zur österreichischen Conwert gehörende Alt + Kelber Immobiliengruppe. Die bundesweit aufgestellten Schwaben sind während der gesamten Laufzeit des Fonds für die Identifikation, die Prüfung und den Ankauf von Objekten sowie für die Bestandsentwicklung, Mietverwaltung und die Veräußerung der Immobilien verantwortlich.

Das Startportfolio des als Teilblindpool konzipierten Fonds besteht aus 19 Bestandsimmobilien in neun deutschen Städten mit einer Gesamtmietfläche von 31.900 Quadratmetern bei derzeit 451 Miteinheiten. Der Leerstand betrug beim Ankauf der Immobilien rund sechs Prozent.

Die Marktlage schätzt Dr. Hermann Wüstefeld, Leiter Closed End Fund Production bei der DWS weiterhin als günstig ein: “Demografie und Bautätigkeit bestimmen den Markt mehr als alles andere. In Deutschland steigt die Zahl der Haushalte, und es wird wenig gebaut. Der Trend sollte in den Städten weiter anhalten.”

Das geplante Fondsvolumen des DWS Access Wohnen 2 beträgt 120 Millionen Euro, davon die Hälfte Eigenkapital. Anleger können sich ab einer Mindestsumme 10.000 Euro, zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen. 2012 sollen 6,25 Prozent des Beteiligungskapitals vor Steuern ausgeschüttet werden. Bis 2020 steigt die prognostizierte Ausschüttung auf sieben Prozent. Anleger des Fonds erzielen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie der Veräußerung von Eigentumswohnungen.

Bereits wenige Tage nach dem offiziellen Vertriebsstart konnte Unternehmensangaben zufolge das Mindestvolumen von 20 Millionen Euro eingeworben werden. Damit laufe die Platzierung deutlich schneller an als noch beim Vorgängerfonds, so ein Sprecher des Emissionshauses. (te)

Foto: Shutterstock

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