Anzeige
21. April 2010, 10:10
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DZAG: Umsätze erreichen wieder Niveau von September 2008

210 Handelsabschlüsse mit einem Nominalwert von 11,91 Millionen Euro verbuchte die Hamburger Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG), Makler und Handelshaus für Anteile an geschlossenen Fonds, im ersten Quartal 2010. Gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres bedeutet das eine Steigerung um 60 Abschlüsse und ein Plus von zwei Millionen Euro.

DZAG-127x150 in DZAG: Umsätze erreichen wieder Niveau von September 2008Wie bei dem Wettbewerber Deutsche Fondsbörse war der März der umsatzstärkste Monat im Berichtszeitraum: Bei der DZAG wurden Unternehmensangaben zufolge Anteile mit einem Volumen von 6,29 Millionen Euro gehandelt – der stärkste Umsatz seit 18 Monaten. Der durchschnittliche Handelskurs im ersten Quartal bewegte sich mit 69,81 Prozent deutlich über dem Niveau des vierten Quartals 2009 (43,84 Prozent). „Nach einem schwachen Jahresauftakt ist wieder Bewegung in den Zweitmarkt gekommen. Sowohl aufseiten der Verkäufer als auch auf Käuferseite verzeichnen wir ein spürbar ansteigendes Handelsinteresse“, kommentiert DZAG-Vorstand Björn Meschkat das Handelsergebnis.

Kurstreiber Immobilienfonds

Schiffe und Immobilien bestätigen auch im ersten Quartal 2010 ihre Position als meistgehandelte Assetklassen im Zweitmarkt. Während sich der Anteil der Schiffe gegenüber dem vierten Quartal 2009 um 4,0 Prozentpunkte auf 64,9 Prozent nur leicht erhöhte, legten Immobilien um deutliche 15,6 Prozentpunkte auf 33,2 Prozent zu. Ursächlich für den starken Immobilienhandel war nach Einschätzung der Handelsplattform die hohe Nachfrage nach ausgewählten Immobilienfonds, die sich auch im insgesamt höheren Kursniveau widerspiegele. Anleger von Schiffsfonds hätten hingegen aufgrund negativer Medienberichte über weitere zu erwartende Sanierungsfälle zunehmend auch zu geringen Handelskursen verkauft.

An Bedeutung verloren haben bei der DZAG dagegen die weiteren Assetklassen. Hatten regenerative Energien, Flugzeuge und das Private-Equity-Segment im letzten Quartal 2009 noch einen Anteil von 21,4 Prozent, waren es im ersten Quartal dieses Jahres nur noch 1,9 Prozent. „Im Bereich der regenerativen Energien findet häufig nur ein kleinteiliger Handel statt. Darüber hinaus gestaltet sich die Übertragung von Anteilen insbesondere durch Hemmnisse seitens der Emittenten schwieriger als bei anderen Assetklassen“, nennt Meschkat Ursachen für das fehlende Interesse am Handel in diesem Segment. Eine  Ausnahme stellten gut laufende Beteiligungen an Solarparks dar, die vor allem von institutionellen Anlegern nachgefragt würden.

Privatkäufer und Zweitmarkt-Initiatoren als Hauptakteure

Private Käufer (48,22 Prozent) und Zweitmarkt-Emissionshäuser (44,10 Prozent) dominierten zu fast gleichen Teilen die Handelsaktivitäten bei der DZAG. Der Anteil der sonstigen Institutionellen am Handel fällt dagegen mit 7,69 Prozent vergleichsweise gering aus. „Private Investoren schätzen Fondsbeteiligungen, die bereits auf eine erfolgreiche Entwicklung verweisen können. Diesen Trend konnten wir auch schon im letzten Quartal des Vorjahres beobachten“, so Meschkat. (af)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Mark Förster erwähnt. Mark Förster sagte: DZAG: Umsätze erreichen wieder Niveau von September 2008: 210 Handelsabschlüsse mit einem Nominal… http://bit.ly/cCOArM … #versicherung […]

    Pingback von Tweets die DZAG: Umsätze erreichen wieder Niveau von September 2008 - Cash. Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen erwähnt -- Topsy.com — 21. April 2010 @ 10:33

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...