26. November 2010, 10:17
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Enrexa Capital Investors startet mit Italo-Solarfonds

Das neu gegründete Hamburger Emissionshaus Enrexa Capital Investors will geschlossene Beteiligungen im Bereich der Erneuerbaren Energien initiieren. Das Erstlingswerk soll in italienische Solaranlagen investieren. Die Prospektunterlagen wurden aktuell zur Gestattung bei der Bafin eingereicht. 

Enrexa Wreth-127x150 in Enrexa Capital Investors startet mit Italo-Solarfonds

André Wreth, Enrexa Capital Investors

Geschäftsführender Gesellschafter von Enrexa Capital Investors ist André Wreth , der zuletzt im Vertrieb und Produktmanagement bei Trend Capital tätig war. Mitgesellschafter Alexander Karg – ebenfalls vormals in Diensten von Trend Capital – wird für den Vertrieb verantwortlich zeichnen. Dritter im Bunde der Gesellschafter ist der grenzübergreifend tätige Wirtschaftsjurist Dr. Christian Brause, der unter anderem maßgeblich an der Prospektierung beteiligt war.

Besonderheit: In den Enrexa-Premierenfonds Azzuro Uno legen die Gesellschafter selbst eine Viertelmillion Euro an. Das Blind-Pool-Konzept sieht vor, in mehrere Fotovoltaikparks in Italien zu investieren, die einen “ready to build”-Status haben. Das Fondsvolumen soll 54 Millionen Euro, das von Anlegern einzuwerbende Eigenkapital rund 16 Millionen Euro betragen (rund 21 Prozent EK-Anteil). Eine Beteiligung wird ab 10.000 Euro inklusive drei Prozent Agio möglich sein.

Dadurch, dass in Italien bereits heute feststeht, in welchen Schritten die Einspeisevergütungen für Solarstrom innerhalb der kommenden beiden Jahre gesenkt werden, ist zügiges Handeln geboten. Der Investitionsplan sieht vor, von den insgesamt angestrebten 15 Megawatt Anlagenleistung vier noch bis Ende August 2011 und die verbleibenden elf dann bis Ende 2011 zu installieren.

Für den ersten Fonds-Wurf hat sich Enrexa die Zusammenarbeit mit externen Partner gesichert. Generalunternehmer ist Alpine-Energie Deutschland mit Sitz in Bieberach. Für den Bereich der Finanzierung haben die Hamburger sich Pressburg Partners mit Sitz in Bratislava als Berater gewonnen.

Das Emissionshaus will in seinem Fonds eigenen Aussagen zufolge zudem einen Schwerpunkt auf Transparenz, Kosteneffizienz und Anlegerschutz legen. Das soll sich laut Wreth “bereits in der Prospektierung widerspiegeln”. Mehrere Vertriebe hätten bereits ihr Vermarktungsinteresse bekundet. Nach erfolgter Bafin-Gestattung soll der Vertrieb des Azzuro Uno voraussichtlich im Januar starten.

Neben Solarfonds plant Enrexa Capital Investors auch Beteiligungen in den Bereichen Wasser und Wind (Offshore-Anlagen). (te)

Foto: Enrexa

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