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22. Juli 2010, 10:52
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United Investors kooperiert bei zweitem Handelsfonds wieder mit S&K

Bei seinem zweiten Immobilien-Handelsfonds Deutsche S&K Sachwerte setzt das Hamburger Emissionshaus United Investors seine Partnerschaft mit der Frankfurter S&K-Unternehmensgruppe fort. Schwerpunktmäßig sollen die Objekte aus Zwangsversteigerungen und Bankenverwertungen erworben werden.

Hauke Bruhn-127x150 in United Investors kooperiert bei zweitem Handelsfonds wieder mit S&K

Hauke Bruhn, United Investors

Bis zu 30 Millionen Euro wollen die Hanseaten bei den Anlegern einsammeln, um es der Deutsche S&K Sachwert AG (S&K) als Darlehen zum Ankauf von Immobilien zur Verfügung zu stellen. Diese wird in erster Linie Objekte aus bundesweiten Zwangsversteigerungen, der Bankverwertung und auf dem freien Markt einkaufen und nach vergleichsweise kurzer Haltedauer mit Gewinn weiterveräußern. S&K selbst beteiligt sich mit einer Million Euro an dem Fonds. Darüber hinaus sollen konzeptionsgemäß grundbuchlich besicherte Forderungen erworben werden, die nach Einschätzung des Initiators von vielen Banken derzeit wegen der Auswirkungen der Finanzkrise abgenommen werden können.

Die neue Strukturierung der Offerte mit der Darlehenskonzeption biete nach Angaben des Initiators den Vorteil, dass die Einkünfte aus Kapitalvermögen lediglich der pauschalen Abgeltungsbesteuerung von 25 Prozent zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag  unterlägen. Die prospektierte Laufzeit endet im Jahr 2023. Erstmals ab dem Ende des fünften, auf die für 2011 vorgesehene Schließung folgenden Jahres könnten jedoch für ein jährliches Volumen von bis zu 10 Prozent des Nominalkapitals Anleger ihre Beteiligung vorzeitig beenden.

Anlegern, die sich ab 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen können, wird nach Ablauf der gesamten Fondslaufzeit ein Gesamtmittelrückfluss von rund 197,5 Prozent in Aussicht gestellt. Die jährlichen Auszahlungen aus der Verzinsung des Darlehens beginnen im Jahr 2011 bei sechs Prozent der Einlage und sollen ab 2012 auf zehn Prozent steigen. Die Ausschüttungen sollen quartalsweise ausbezahlt werden. (af)

Foto: United Investors

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