24. Januar 2011, 15:01
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Efonds Group macht ihr Haftungsdach dicht

Die Münchener Vertriebsplattform Efonds, die auf geschlossene Beteiligungen spezialisiert ist, löst ihr Haftungsdach auf. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte gegenüber Cash.Online entsprechende Marktgerüchte. Details wollte das Unternehmen noch nicht nennen.

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Dem im November 2007 gestarteten Haftungsdach Efonds Finance sind derzeit fast 200 Berater angeschlossen. Derzeit sei man dabei, angeschlossene Vertriebspartner und Partnerbanken zu informieren. Am kommenden Montag wollen sich die Münchener zu Einzelheiten äußern und auch zu Gründen Stellung nehmen.

Erst im September 2010 hatte Efonds eine neue Partnerschaft mit der DWS verkündet. Unter anderem arbeitet das Unternehmen auch mit der Augsburger Aktienbank, der Direktbank Cortal Consors, der zur Direktbank Comdirect gehörende Fondsvermögensverwalter Ebase und der Direktbank DAB Bank zusammen.

Weiterhin haben die Münchener Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. So platzierte die Gruppe im Geschäftsjahr 2010 nach eigenen Angaben mit über 2.254 Finanzdienstleistern 16.040 Beteiligungen, nach 15.214 im Vorjahr. Das vermittelte Eigenkapital betrug 374 Millionen Euro (2009: 342 Millionen Euro). Die Provisionserlöse wurden mit 40 Millionen Euro beziffert, von denen zwölf Millionen Euro auf fremde Rechnung institutioneller Kunden sind.

Zudem wurden mit Efonds Solutions 146 Millionen Euro (2009: 108 Millionen Euro) Eigenkapital administriert und After Sales Serviceleistungen für institutionelle Kunden erbracht, heißt es in der Mitteilung. Der verwaltete Bestand betrage 16 Milliarden Euro (2009: 14 Milliarden Euro), davon 9,8 Milliarden Euro von institutionellen Kunden.

„Aufgrund nicht getroffener Entscheidungen der Politik konnten die Verwerfungen, resultierend aus der Finanzkrise, im vergangenen Jahr nicht endgültig abgearbeitet werden. In der Folge zeigte die Branche geschlossener Fonds in 2010 keine besonderen Entwicklungen“, sagt Christian Huber, Geschäftsführer der Efonds24 für den Bereich Markt/Produkte. Die Anzahl Neuemissionen seien leicht zurückgegangen, ein Trend der seiner Ansicht nach bleiben werde. Auch das Vertrauen der Anleger sei immer noch nicht zurückgekehrt. (ks)

Foto: Shutterstock

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