Low Carbon verwandelt seinen Solarfonds in einen Kurzläufer

Das Hamburger Emissionshaus Low Carbon Germany hat die prognostizierte Laufzeit seiner Fotovoltaikofferte Low Carbon Solar 2 Spanien von 24 auf acht Jahre gesenkt.

SprinterHintergrund sei, dass der Londoner Co-Investor Infracapital Partners plane, seinen Infrastrukturfonds der Prudential Plc. Infracapital Partners im Jahr 2019 aufzulösen. Die britischen Analysten prognostizieren das Jahr als rentabelsten Veräußerungszeitraum für die im Fonds enthaltenen Assets, so der Initiator in einer Vertriebsinformation.

Die Geschäftsführung des Emissionshauses begrüße die Entscheidung des institutionellen Partners: „Zum Einen befriedigen wir damit den verständlichen Kundenwunsch nach einem überschaubaren Anlagehorizont“, so Low-Carbon-Chef Bastian Dittrich und teilt die Einschätzung der Analysten auch im Hinblick auf die spanischen Solaranlagen in seinem Fonds.

Als potenzielle Käufer der Anlagen kämen Pensionsfonds, Family Offices, Banken und Versorger die gesicherte Rendite aus stabilen Sachwerten, die historisch belegt und für die Zukunft sicher prognostiziert werden könnten. Zudem erzielten Fotovoltaikanlagen in Spanien wegen der längsten die Einspeisevergütungszusagen aller EU-Länder höhere Verkaufspreise. Begünstigt werde die Veräußerung der Fondsobjekte durch den Plan des Initiators, die Refinanzierung im siebten Jahr nach dem Emissionsstart abzuschließen. Die Fotovoltaikofferte investiert in die beiden im Betrieb befindlichen Solarparks Tordesillas und Valtierra mit einer Nennleistung von insgesamt 13,4 Megwattpeak.  (af)

Foto: Shutterstock

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