Prime Office strebt Börsengang und REIT-Status an

Die Münchener Vor-REIT-Aktiengesellschaft Prime Office plant seine Erstnotiz am 24. Juni im regulierten Markt und strebt mit erfolgtem Gang auf das Parket die Wandlung in einen G-REIT an.

börsenkurseGemeinsam mit den Konsortialbanken hat Prime Office die Rahmenbedingungen für das geplante Aktienangebot festgelegt. Die Preisspanne für die angebotenen Aktien wurde auf sieben bis 9,50 Euro festgesetzt. Der Zeitraum, in dem interessierte Anleger die Aktien zeichnen können, beginnt am 8. Juni 2011 und endet voraussichtlich am 21. Juni 2011. Die Erstnotiz der Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse und im regulierten Markt der Börse München ist für den 24. Juni 2011 vorgesehen. Wie in Cash. bereits vor zwei Jahren angekündigt, soll ein passendes Kapitalmarktumfeld zum IPO und zur Umwandlung in einen G-REIT genutzt werden.

Das Aktienangebot umfasst 6.959.000 bestehende Aktien der Gesellschaft aus dem Eigentum der abgebenden Aktionäre sowie 30.000.000 neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, aus der der Gesellschaft ein erwarteter Bruttoemissionserlös von mindestens 210 Mio. Euro zufließen soll. Darüber hinaus sieht das Aktienangebot eine mögliche Platzierung von 5.000.000 neuen Aktien im Rahmen einer eventuellen Mehrzuteilung (Greenshoe-Option) vor. Zum Mittelwert der Preisspanne wird sich das Gesamtemissionsvolumen bei Platzierung aller in diesem Fall angebotenen Aktien und vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option auf 337 Millionen Euro belaufen.

Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland sowie einer internationalen Platzierung außerhalb Deutschlands und den USA. Darüber hinaus werden in den Vereinigten Staaten von Amerika Aktien an qualifizierte institutionelle Investoren. Der angestrebte Streubesitz sollte nach dem Börsengang zwischen 78,3 und 80 Prozent liegen (nach Ausübung der Greenshoe-Option). Die abgebenden Aktionäre, Anleger von geschlossenen Fondsgesellschaften des Münchener Emissionshauses DCM AG – dessen Vorstandsvorsitzende auch der Prime Office-Chef Claus Hermuth ist – haben sich für einen Zeitraum von zwölf Monaten nach Notierungsaufnahme verpflichtet keine weiteren Aktien zu veräußern (verbindliche Lock-Up).

„Die Prime Office steht für ein Portfolio hochwertiger Büroimmobilien in Deutschland, eine hohe Vermietungsquote, Mietverträge mit Mietern hoher Bonität und langfristig stabile Cashflows. Damit bieten wir als angehende REIT-Aktiengesellschaft die Stabilität eines führenden Büroimmobilienunternehmens in Deutschland, das attraktive Wachstumschancen bietet: Die Prime Office strebt durch wertsteigerndes Asset Management Wachstum im bestehenden Portfolio an und plant Wachstum durch Akquisitionen von weiteren attraktiven Büroimmobilien in den neun wichtigsten Bürostandorten Deutschlands . Wir werden mit den Mitteln aus dem Börsengang eine REIT-konforme Finanzierungsstruktur erreichen und zudem unser Wachstum durch selektive Akquisitionen beschleunigen“, beschreibt Hermuth die strategische Marschrichtung.

Seite 2: Verwendung des Nettoemissionserlöses für die Expansion und die Stärkung der Eigenkapitalbasis

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