Anzeige
Anzeige
17. Oktober 2012, 16:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hannover Leasing finanziert Airbus A380 für Emirates

Hannover Leasing rechnet in Kürze mit der BaFin-Freigabe zum Vertriebsstart des neuen A380-Fonds Flight Invest 50. Für die Sicherheit der Anleger an Bord wollen die Pullacher sorgen, indem Eigen- und Fremdkapital während der Erstleasingvereinbarung mit der Fluggesellschaft Emirates vollständig zurückgeführt werden.

HL Emirates A3801-127x150 in Hannover Leasing finanziert Airbus A380 für EmiratesAn dem Gesamtinvestitionsvorhaben des Fonds von 227 Millionen US-Dollar (205 Millionen Euro) sollen sich die Anleger in Höhe von 95,2 Millionen US-Dollar (72,5 Millionen Euro). Nach der für Dezember 2013 geplanten Ablieferung des Flugzeugs will es die Airline über zehn Jahre mieten. Der Vertrag räumt Emirates jedoch folgende Verlängerungsoptionen ein: Nach gut achteinhalb Jahren kann sie die Mietzeit auf insgesamt 13 Jahre verlängern, ohne dass die Leasingrate steigt.

Macht die Airline von der vorzeitigen Verlängerungsoption keinen Gebrauch, kann Emirates mit Ablauf der Grundmietzeit den Mietvertrag um fünf  auf insgesamt 15 Jahre verlängern. Die Miete für die Jahre elf bis 15 richtet sich nach der dann geltenden Marktmiete. Hannover Leasing hat sich jedoch eine Mindestmiete vertraglich zusichern lassen, die nach Berechnung der Fondskonzeptionäre die Rückzahlung des Eigen- und Fremdkapitals erlaubt.

Sofern Emirates keine Verlängerungsoption in Anspruch nimmt, endet der Mietvertrag nach zehn Jahren. Dabei sei vereinbart, dass die Airline einen Nachmieter stellt, der zur Neuvermietung des Flugzeugs für fünf Jahre verpflichtet ist. Zudem sei Emirates verpflichtet, einen eventuellen Differenzbetrag zwischen der durch einen Dritten gezahlten Miete und der vereinbarten Mindestmiete auszugleichen.

Ein ähnliches Fondskonzept hatten die Pullacher für ihr letztes Flugzeugbeteiligungsangebot entwickelt: Der Airbus A380 war an Singapore Airlines verleast.

Andreas Ahlmann, der als Geschäftsführer von Hannover Leasing den Bereich der Flugzeugtransaktionen verantwortet, legt großen Wert auf die Rückführung des von privaten Investoren eingebrachten Eigenkapitals und die vollständige Tilgung des Fremdkapitals während des ersten Leasingvertrags vor, unabhängig von den Erlösen aus einem späteren Verkauf des Flugzeuges. „Der A380 ist ein erfolgreicher und gefragter, aber auch noch junger Flugzeugtyp, bei dem es bislang an Erfahrungswerten zur Weitervermietung oder zum Verkauf fehlt. Diese Risiken müssen bei einem Investment für private Anleger besonders berücksichtigt werden“, so Ahlmann.

Anleger können sich mit mindestens 15.000 US-Dollar (rund 11.440 Euro) zuzüglich fünf Prozent Agio an dem Fonds beteiligen. Die jährlichen Auszahlungen beginnen bei 7,2 Prozent der Einlage und steigen prognosegemäß ab 2022 auf bis zu 17,5 Prozent an. Bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital inklusive Agio stellt das Emissionshaus seinen Anlegern über eine Laufzeit von 13 Jahren einen Gesamtrückflüsse in Höhe von rund 202 Prozent in Aussicht. (af)

Foto: Robyn Beck/ AFP/ Getty Images

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...