HCI bringt Containerschiffsfonds mit neuem Finanzierungskonzept

HCI Capital bietet Anlegern die Möglichkeit, sich über den neuen Einzelschiffsfonds HCI Hammonia Francia an dem gleichnamigen Containerschiff mit einer Stellplatzkapazität von 5.782 Standardcontainern (TEU) zu beteiligen.

Das Objekt des neuen HCI-Fonds mit seinem alten Charternamen
Das Objekt des neuen HCI-Fonds

Der Containerfrachter wurde in Jahr 2004 auf einer koreanischen Werft gebaut, fährt im Liniendienst der französischen Großreederei CMA CGM und wird von der Hamburger Reederei Hammonia gemanagt. Das Unternehmen – ein Joint Venture der HCI Gruppe, der Peter Döhle Schiffahrts-KG und der General Electric Transportation Finance – hatte das Schiff Anfang 2012 erworben.

Die bis Oktober 2016 laufende Zeitcharter über 23.000 US-Dollar pro Tag sei ein wesentlicher Bestandteil der Kaufvereinbarung. „Das Schiff befindet sich bereits im erprobten Schiffsbetrieb und verfügt über eine solide Einkommenssituation mit Festcharter über die gesamte geplante Fondslaufzeit. So bieten wir unseren Anlegern auch in volatilen Marktphasen angemessene Stabilität“, sagt Dr. Ralf Friedrichs, Vorsitzender des Vorstands der HCI Capital AG.

Wie der Initiator mitteilt, werde sich die Reederei Hammonia mit mindestens 30 Prozent an dem Eigenkapital des Schiffes beteiligen und eine Bürgschaft über das gesamte Fremdkapital übernehmen. Die Hanseaten wollen sieben Millionen Euro bei Privatanlegern einsammeln, die sich ab 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen können. Prognosegemäß sollen sie ab dem Jahr 2013 bevorrechtigte laufende Ausschüttungen von jeweils sechs Prozent jährlich erhalten, die bei einem erfolgreichen Verkauf auf acht Prozent der Einlage aufgestockt werden. Die Fondsprognose sieht einen Verkauf des Schiffes im Jahr 2016 vor, so dass die Anleger 130 Prozent Mittelrückfluss nach rund vier Jahren Kapitalbindung erhalten sollen. „Die Stellung der Anleger im Zusammenspiel der Finanzierungspartner wird gestärkt. Zudem profitieren sie von der starken Interessensübereinstimmung mit dem Schiffsmanager“, erläutert Dr. Friedrichs.

Seine Fondskonzeptionäre hätten die Fremdfinanzierung der Schiffsgesellschaft währungskongruent und mit weniger als 50 Prozent der Investitionskosten ausgestaltet. Zinsänderungsrisiken seien durch Sicherungsgeschäfte weitgehend reduziert worden. Außerdem hätten die Hanseaten Sicherheitsdepots für die Bedienung des Darlehens und des Chartervertrages von insgesamt vier Millionen US-Dollar berücksichtigt. „Die derzeitigen Marktgegebenheiten sind anspruchsvoll, sie erfordern alternative Investmentkonzepte und neue Finanzierungs- und Absicherungsmodelle. Mit dem Schiffsfonds HCI Hammonia Francia bieten wir unseren Anlegern ab sofort so ein innovatives Investment mit überschaubarer Laufzeit“, erläutert der HCI-Vorstandschef. (af)

Foto: HCI/D. Hasenpusch

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