Anzeige
14. Februar 2013, 17:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Stabile Einnahmen gefragt

Stabile Einnahmen, transparente Kosten und regelmäßige Informationen sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Fondsinvestment mitbringen muss. Auch die Bedeutung der Beratung steigt. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der auf Beteiligungen spezialisierten Vertriebsplattform Dima24.de. 

Dima24 De Wallauer-254x300 in Umfrage: Stabile Einnahmen gefragt

Renate Wallauer, Dima24.de

Die Münchener haben Ende 2012 Privatanleger zu den wichtigsten Auswahlkriterien für ein Fondsinvestment und ihrer Meinung zur Regulierung der Beteiligungsbranche befragt. An der Online-Umfrage beteiligten sich 676 Investoren.

“Bei den Fondsfeatures haben die Anleger dafür sehr klare Vorstellungen von ihrem Wunschinvestment”, erläutert Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst bei Dima24.de, die Umfrageergebnisse. Die wichtigsten Auswahlkriterien der Anleger für ein Investment sind demnach stabile Einnahmen (96 Prozent), transparente Kosten (94 Prozent), regelmäßige Infos zum Fondsverlauf (85 Prozent), ein hoher Eigenkapitalanteil (81 Prozent) und ein namhafter Initiator (81 Prozent).

70 Prozent schätzen eine möglichst kurze Laufzeit. Der Kommentar von Dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer: “Den Trend zu kürzeren Laufzeiten beobachten wir schon länger: Zum einen wollen die Anleger sich nicht mehr über Jahrzehnte festlegen, zum anderen haben die andauernden Krisen gezeigt, dass langfristige Kalkulationen oft nicht aufgehen. Auch die aktuelle Euro-Krise ist ein großes Thema bei unseren Anlegern.” In Zahlen: Nur 26 Prozent wollen für ihr Investment einen Standort im Euroraum.

Für 44 Prozent der Teilnehmer ist die Empfehlung eines Beraters wichtig, für rund 15 Prozent davon sogar sehr wichtig. Zum Vergleich: 2011 und 2010 fanden dies jeweils nur etwa sieben beziehungsweise fünf Prozent.

Für mehr als die Hälfte der Anleger ist es für die Auswahl ihres Investments wichtig, dass ihr Fonds einen vorzeitigen Ausstieg erlaubt (54 Prozent).

Künftig wollen die Befragten der Umfrage zufolge mehr in Rohstoffe, regenerative Energien und Infrastruktur investieren: Ganze 80 Prozent der Teilnehmer setzen künftig mehr auf Rohstoff-Fonds. 71 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sehen hohe Chancen bei erneuerbaren Energien. Und 62 Prozent der Befragten glauben an die Zukunft von Infrastruktur-Investments. Laut Schuhmann gibt es allerdings “noch immer viel zu wenig Angebote.”

Das Segment Transport & Logistik ist bei den Investoren dagegen out: 91 Prozent der Befragten investieren weniger oder gar nicht mehr in Schiffe, 79 Prozent meiden Beteiligungen an Flugzeugen und Triebwerken. 60 Prozent wollen zukünftig keine Private-Equity-Fonds zeichnen. Und 59 Prozent scheuen Transport-Fonds, etwa mit Beteiligungen an Containern oder Lokomotiven.

Weitere Ergebnisse der Befragung: Fondszeichner wollen keinen Anlegerschutz. Die Anleger halten wenig von gesetzlicher Regulierung; nur 40 Prozent glauben, dass strengere Vorschriften ihre Position stärken. Ebenso viele (39 Prozent) geben an, in dieser Frage unentschlossen zu sein. 21 Prozent glauben nicht, dass Regulierung den Anlegerschutz stärkt. Ein Drittel (33 Prozent) der Befragten geben an, dass sie die öffentliche Diskussion zur Gesetzgebung um den Anlegerschutz auch aufmerksam verfolgen und wissen, was genau sich ändern wird.

Die meisten Investoren (77 Prozent) sehen es der Umfrage zufolge als ihre eigene Aufgabe an, für eine Risikostreuung im Portfolio zu sorgen, eine vorgeschriebene Mindestanlagesumme pro Fonds lehnt das Gros ebenfalls ab. Schuhmann ergänzt ein weiteres Resultat der Befragung: “Spannend ist: Je jünger die Umfrage-Teilnehmer, desto mehr Selbstbestimmung wollen sie.” (te)

Foto: Dima24.de

 

 

 

 

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Jeden vierten Tag ein neues Fintech

Die Fintech-Szene in Deutschland wächst weiter – und sammelt so viel Risikokapital ein wie noch nie. 793 Startups aus dem Finanzbereich gibt es aktuell. Mit 778 Millionen Euro haben sie in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 bereits mehr Venture Capital eingesammelt als im gesamten Jahr 2017 mit 713 Millionen Euro. Und das Tempo der Neugründungen hält weiter an, bestätigt eine Fintech-Studie von Comdirect.

mehr ...

Immobilien

Trendwende oder nur ein Ausreißer? Darlehenshöhe wieder rückläufig

Die Nachfrage nach Baufinanzierungen ist anhaltend hoch. Nach den Ergebnissen des Dr. Klein Trendindikators ist die durchschnittliche Kredithöhe im Monat September leicht gesunken. Die Standardrate für ein Darlehen erreichte den niedrigsten Wert seit März 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, kommentiert die Ergebnisse.

mehr ...

Investmentfonds

Zweijährige US-Staatsanleihen erreichen Zehnjahres-Hoch

US-Anleihen haben diese Woche ein neues Rendite-Hoch erreicht. Das hat mindestens zwei Ursachen. Damit gibt es für US-Anleger wieder eine sichere Alternative zu den Aktienmärkten, die kein Verzicht auf Renditen bedeutet. Für deutsche Anleger sind US-Anleihen aber keine lohnende Anlage.

mehr ...
18.10.2018

Aufstieg der ETFs

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...