Antizyklischer Schiffsfonds aus 2001 erfolgreich aufgelöst

Der Briese Tonnagesteuer Renditefonds Nr. 2 wurde in der letzten Schifffahrtskrise im Jahr 2001 aufgelegt und hat nach Angaben seiner Initiatoren Reederei Briese und Oltmann Gruppe den Anlegern einen Gesamtmittelrückfluss von 193 Prozent des gezeichneten Kommanditkapitals beschert.

André Tonn, Oltmann Gruppe

Es ist bereits das dritte ostfriesische Co-Produktionsprodukt mit antizyklischer Investitionsstrategie, das die beiden in Leer ansässigen Unternehmen aufgelöst haben.

Das von der Reederei Briese und der Oltmann Gruppe im Jahr 2000 entwickelte Konzept sieht vor, bei Marktverwerfungen Schiffe günstig zu „Krisenpreisen“ zu erwerben und später gewinnbringend zu verkaufen.  „Bei diesem Fonds haben wir ein diversifiziertes Portfolio aus drei Containerfeederschiffen und sechs Mehrzweckfrachtern aufgebaut und konnten neun überaus erfolgreiche Verkäufe realisieren“, sagt Kapitän Roelf Briese.

Während der gesamten Laufzeit haben die Investoren dieses Schiffsfonds jährliche Ausschüttungen erhalten. „Unsere Anleger konnten seit elf Jahren in jedem Jahr Auszahlungen zwischen vier und 35 Prozent verbuchen – auch in der Krise“, ergänzt André Tonn, geschäftsführender Gesellschafter der Oltmann Gruppe.

Mit dem aktuellen Beteiligungsangebot „Chancenfonds 2“ soll die andauernde Schifffahrtskrise ebenfalls zum günstigen Ankauf von Schiffen genutzt werden. Dabei bevorzugt das Fondsmanagement Mehrzweckfrachter und Containerfeederschiffe, die bessere Aussichten als Großcontainerschiffe, große Bulker und Tanker hätten. Die Platzierungsphase soll zum Inkrafttreten des AIFM-Umsetzungsgesetzes am 21. Juli 2013 beendet werden. (af)

Foto: Oltmann Gruppe

 

 

 

 

 

 

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