Immobilienkauf: Welche Zinsbindung wählen?

Ob Immobilienkäufer am Ende mit einer längeren oder einer kürzeren Zinsbindung besser fahren, ist von der tatsächlichen Zinsentwicklung abhängig und nicht vorhersehbar. Besonders günstig sind derzeit kurze Darlehen mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

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„Der Vorteil fünfjähriger Darlehen sind die tatsächlich etwas günstigeren Konditionen. Aber ich würde dies nur Kunden empfehlen, die nach fünf Jahren einen Teil der Restschuld ablösen können oder mit einem bereits angesparten Bausparvertrag anschlussfinanzieren können“, sagt Rex.

Finanzmathematisch könnte sich laut Max Herbst, Inhaber der FMH Finanzberatung in Frankfurt, eine Zinsbindung von fünf Jahren als günstiger erweisen als eine lange Zinsbindung von 20 oder 30 Jahren.

„Allerdings gibt es keine Sicherheit, dass das derzeitige Zinsniveau wirklich über weitere fünf oder zehn Jahre so bleibt. Wenn man überlegt, dass man 30 Jahre fest zu einem Zinssatz von 2,0 bis 3,0 Prozent abschließen kann, je nach Anbieter und Barmitteleinsatz, dann kann man nicht viel falsch machen. Noch dazu bei fast völliger Flexibilität, was Sondertilgungen ab dem elften Jahr betrifft“, argumentiert Herbst. (bk)

Foto: Florian Sonntag

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