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9. Februar 2006, 00:00
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IVD analysiert Objektrenditen

Der Berliner Immobilienverband Deutschland (IVD) hat erstmals eine Erhebung marktüblicher Objektrenditen veröffentlicht. Die Tabelle der so genannten Liegenschaftszinssätze ist das Resultat einer bundesweiten Erhebung der IVD-Bewertungssachverständigen. Im Verband sind rund 1.200 Gutachter als Mitglieder gelistet.

Der Liegenschaftszinssatz gibt an, in welcher Höhe der Verkehrswert einer Immobilie im Durchschnitt verzinst wird. Er wird durch die zu erzielenden Mieteinnahmen bestimmt.

Die niedrigste Verzinsung erbringen demnach große Einfamilienhäuser oder Villen, die auf einen Wert zwischen 1,5 bis drei Prozent jährlich kommen. Übliche Einfamilienhäuser erzielen jährlich zwei bis 3,5 Prozent, während Doppelhaushälften und Reihenhäuser im Schnitt 2,5 bis vier Prozent erreichen.

Für Eigentumswohnungen liegt die Spanne bei drei bis 4,5 Prozent. Im Gewerbeimmobilienbereich rentieren Büro- und Geschäftshäuser mit einer jährlichen Rendite von 4,5 bis sieben Prozent. Industrieobjekte erreichen laut IVD sogar sieben bis neun Prozent.

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