17. Februar 2006, 00:00
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Offene Fonds: 4,2 Milliarden Euro leichter

Nach Zahlen des BVI Bundesverbands Investment und Asset Management, Frankfurt, mussten die offenen Immobilienfonds in Deutschland im Januar Mittelabflüsse in Höhe von 4,18 Milliarden Euro hinnehmen. Laut BVI fielen diese insbesondere in der ersten Woche nach Aussetzung der Anteilrücknahme für die beiden KanAm-Fonds an.

Bereits im Dezember, als die DB Real Estate ihren Fonds grundbesitz-invest schloss, zogen die Anleger rund drei Milliarden Euro aus den offenen Immobilienfonds ab, so dass sich die Rückgänge innerhalb von zwei Monaten auf rund 7,2 Milliarden Euro summieren. Ende Januar hatten die Bundesbürger somit noch ein Gesamtvermögen von 77,9 Milliarden Euro in der Assetklasse angelegt.

Die größten Rückflüsse verzeichneten im Januar die Cedit Suisse Management mit 785 Millionen Euro und KanAm mit 625 Millionen Euro. Zuflüsse konnten lediglich die neuen Fonds von Morgan Stanley Real Estate (93 Millionen Euro) und TMW Pramerica (acht Millionen Euro) verbuchen.

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