HSH Nordbank: Immobilienergebnis gestiegen

Die HSH Nordbank, Hamburg/Kiel, hat im Jahr 2007 im Geschäftsbereich Immobilien ein Betriebsergebnis nach Risiko von 333 Millionen Euro erzielt, was einem Anstieg um 44 Prozent entspricht. Das Neugeschäftsvolumen lag mit 14,9 Milliarden allerdings leicht unter dem Niveau des Vorjahres (16,1 Milliarden Euro).

Den Großteil des Neugeschäfts realisierte die Immobiliensparte im Ausland. An der Spitze liegen die USA mit 4,1 Milliarden Euro, danach folgt Großbritannien mit 2,7 Milliarden Euro. In Deutschland wurden 2,6 Milliarden Euro erreicht.

Belastend wirkte sich nach Angaben der HSH Nordbank das schwächere Geschäft im vierten Quartal aus. Der Engpass an den Kapitalmärkten habe den Spielraum für weitere Neuengagements spürbar eingeschränkt.

Die Immobilientochter HSH Real Estate AG erwarb in 2007 insgesamt 50 Prozent der Anteile an dem Fondsinitiator US Treuhand. Positive Ergebnis-Effekte hätten besonders aus dem Verkauf von Beteiligungen und Projektentwicklungen resultiert, etwa der Veräußerung des 15 Prozent-Anteils an der Berliner Wohnungsgesellschaft Gehag. In Kiel wurde die Projektentwicklung Quer Passage verkauft, in Hamburg das Atlantic Haus. (bk)

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