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15. Juli 2009, 00:00
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CBRE: Investmenttätigkeit gewinnt leicht

Berechnungen des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) zufolge betrug das Investitionsvolumen auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt im zweiten Quartal dieses Jahres 13 Milliarden Euro und lag damit um zwölf Prozent über dem Wert des ersten Quartals.

Laut CBRE-Zahlen wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 11,6 Milliarden Euro in europäische Gewerbeimmobilien investiert. Die Steigerung der Marktaktivität werde von sich stabilisierenden Renditen begleitet.

Der CB Richard Ellis EU-15 All Property Prime Yield Index stieg im zweiten Quartal 2009 um zwei Basispunkte auf 6,13 Prozent. Damit sei der Anstieg der Renditen, der in den vorausgegangenen vier Quartalen noch 103 Basispunkte betragen hatte, beendet. Die durchschnittlichen Renditen für Bürogebäude seien um zwei Basispunkte gefallen, was in erster Linie auf die Märkte in Paris und den ländlichen Gebieten Großbritanniens zurückzuführen ist.

Wenngleich der Anstieg der Investmentaktivität laut CBRE relativ moderat ausfällt, so ist doch ein Stimmungswechsel bei den Investoren erkennbar. Nach wie vor seien die Abstimmungsprozesse deutlich länger als noch vor ein, zwei Jahren. Für den Rest des Jahres werde ein Anstieg des Transaktionsvolumens erwartet, insbesondere in den letzten drei bis vier Monaten.

Insgesamt zeige sich in Europa ein gemischtes Bild. Weiterhin im Fokus von Investoren stehen Städte, die bereits die größten Preiskorrekturen verzeichnet haben. Dazu gehörten London, Madrid, Barcelona und Paris. Insbesondere in Großbritannien konzentrierte sich die Investmentaktivität auf den Monat Juni. Fünf der sechs Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro fanden im Juni statt, darunter auch der 510 Millionen Euro schwere Kauf von 1-10 Bishops Square durch den Oman Investment Fund. In Deutschland blieb das Transaktionsvolumen laut CBRE mit 1,6 Milliarden Euro relativ konstant. (te)

Fabian Klein, Head of Capital Markets bei CB Richard Ellis in Deutschland: ?Es zeigt sich klar, dass die Märkte mit den stärksten Preiskorrekturen gegenwärtig die größte Aufmerksamkeit genießen. Die gestiegen Zuflüsse in die deutschen offenen Immobilienfonds sind gute Nachrichten für den Markt. Auch in Großbritannien stiegen die Zuflüsse in Fonds wieder. Dies wird sich im Transaktionsvolumen in der zweiten Jahreshälfte niederschlagen. Sichere Zahlungsströme und Immobilien in stabilen Kernmärkten stehen dabei im Mittelpunkt.? (te)

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