Anzeige
9. Dezember 2010, 10:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Preisvorstellungen treffen vielerorts Angebot nicht

Die Angebote auf dem deutschen Immobilienmarkt stimmen vielerorts nicht mit den Preisvorstellungen der Immobiliensuchenden überein. So das Ergebnis einer Vergleichsanalyse des Portals Immowelt.de für elf Großstädte. Je nachdem, ob ein Objekt zum Kauf oder zur Miete gesucht wird, ist das Angebot dort unterschiedlich zufriedenstellend.

Hausverkauf-127x150 in Preisvorstellungen treffen vielerorts Angebot nichtIn den analysierten Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Dresden, Nürnberg, Essen, Leipzig und Hannover werden demnach jeweils mehr günstige Häuser zum Kauf gesucht als angeboten. Das Preisniveau, ab dem die Immobiliensuchenden auf eine breitere Auswahl treffen, variiert im Vergleich der Städte jedoch stark. In Berlin, Dresden, Essen, Hannover und Leipzig eröffnet sich den Interessenten bereits bei Anfragen nach Objekten ab 150.000 Euro eine Angebotsvielfalt, in Hamburg, Köln und Nürnberg bei Objekten ab 225.000 Euro. In Frankfurt und Stuttgart, wo der Markt nach günstigen Objekten giert und sich das Angebot im gehobenen Preissegment ballt, müssen laut Immowelt.de mindestens 300.000 Euro investiert werden, um aus dem Vollen schöpfen zu können. Spitzenreiter ist München: Dort beginnt das Immobilenangebot für Häuser weitgehend erst bei über 400.000 Euro.

Hochpreisige Eigentumswohnungen in Dresden, Leipzig, Hannover und Essen selten

Auf der Suche nach einer Wohnung zum Kauf bestehen laut Immowelt.de in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart große Chancen, ein Objekt zu finden, das den jeweiligen Preisvorstellungen entspricht. In Dresden, Essen, Leipzig und Hannover hingegen werden mehr höherpreisige Immobilien gesucht, als der Markt bietet. Der Angebotsschwerpunkt liegt in diesen Städten im unteren Preisbereich, wobei mit zunehmender Größe der preisgünstigen Wohnungen die Ausstattung verstärkt zu wünschen übrig lässt und der Sanierungsbedarf steigt.

Mietwohnungen: Angebot und Nachfrage dicht zusammen

Bei Mietwohnungen harmonieren Angebot und Nachfrage in den meisten Städten recht gut – und das selbst in den hochpreisigen Städten wie München und Stuttgart. Das lässt darauf schließen, dass sich die Immobiliensuchenden hier der Realität fügen. In den ebenfalls wirtschaftlich starken Städten Frankfurt am Main und Hamburg wiederum besteht ab dem oberen Preissegment ein Angebotsüberschuss.

Die Vergleichsanalyse der 11 Großstädte wurde von Immowelt.de auf der Basis der Angebote und Nachfragen durchgeführt, die im ersten Halbjahr 2010 auf Immowelt.de eingestellt beziehungsweise gestellt wurden. (te)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

2 Kommentare

  1. Der Satz: …die Immobiliensuchenden hier der Realität fügen. ist in meinen Augen eine Frechheit. Die meisten Verkäufer ziehen die Preise an und argumentieren das der Käufer ein doch so niedrigen Zins erhält. Wieso sollte man also dieses als Realität ansehen. Ich sehe es mehr als den Käufer über Ohr hauen.

    Kommentar von colfan — 10. Dezember 2010 @ 09:41

  2. […] den Originalbeitrag weiterlesen: Preisvorstellungen treffen vielerorts Angebot nicht – Cash.Online … Tags:Hamburg, Berlin, werden-demnach, user-zum, Stuttgart, essen, gesucht-als, Dresden, […]

    Pingback von Preisvorstellungen treffen vielerorts Angebot nicht – Cash.Online … — 10. Dezember 2010 @ 08:53

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...