Anzeige
9. Februar 2011, 14:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Keine Immobilienblase in Deutschland

Der deutsche Immobilienmarkt droht trotz hoher Abschlusszahlen und teils hoher Preissteigerungen nicht zu überhitzen. Laut einer Analyse des Online-Portals Immowelt wachsen die Märkte in der Bundesrepublik stabil und gesund.

Blase-bubble-127x150 in Studie: Keine Immobilienblase in DeutschlandIn den Veröffentlichungen des Bundesfinanzministeriums zum Steueraufkommen sei deutlich zu sehen, dass die Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer 2010 um satte neun Prozent zulegten, heißt es in der Analyse. Demnach flossen den Ländern im vergangenen Jahr insgesamt 5,29 Milliarden Euro durch die Steuer zu, die bei jedem Immobiliengeschäft in Deutschland fällig wird.

Trotz dieses Wachstums und der daraus abzulesenden guten Geschäftslage auf dem Immobilienmarkt, ist die Furcht vor einer möglichen Immobilienblase in Deutschland der Studie nach unbegründet. Denn im 20-Jahre-Trend liege das Aufkommen der Grunderwerbssteuer aktuell erst wieder knapp unter dem Vorkrisenniveau, so die Untersuchung.

Die höchsten Einnahmen in 20 Jahren erbrachte die Abgabe Immowelt zufolge 2007. Damals setzten die Länder fast sieben Milliarden Euro Grunderwerbsteuer um – auch unter Berücksichtigung der Erhöhung der Steuer in Berlin auf 4,5 Prozent sei das ein absoluter Spitzenwert. Das 20-Jahres-Mittel liege jedoch bei 4,69 Milliarden Euro, der Verlauf sei, vor allem in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts, sehr gleichmäßig.

“Von überhitzenden Immobilienmärkten kann in Deutschland keine Rede sein”, sagt Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz. “Die Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen, dass der Markt deutlich angezogen hat, Spitzenwerte wurden aber bei weitem nicht erreicht. Eine Überbewertung des Immobilienbestandes zeichnet sich nicht ab.” (hb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. Also Reihenhäuser in Rheinland-Pfalz haben seit Jahren keine Wertsteigerung erfahren.

    Insbesondere in Döfern und Verbandsgemeinden.

    Kommentar von Onassis — 9. Februar 2011 @ 17:40

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Weggebrochen: Großschäden vermasseln Talanx die Bilanz

Hohe Schäden durchkreuzen erneut die Gewinnpläne des Versicherungskonzerns Talanx (HDI). Nachdem im vergangenen Jahr die Hurrikan-Serie in den USA am Gewinn zehrte, waren es diesmal der Zwischenfall bei einem Staudamm-Projekt in Kolumbien und der Zusammenbruch der Autobahnbrücke in Genua.

mehr ...

Immobilien

BGH verhandelt Widerruf von Zustimmung zu Mieterhöhung

Ist eine Mieterhöhung rechtlich mit dem Abschluss eines Handy-Vertrags am Telefon vergleichbar? Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich an diesem Mittwoch mit der Frage, ob ein Mieter seine Zustimmung zu einer Mieterhöhung widerrufen kann.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzmärkte können Italien zum Rückzug zwingen

Italiens Regierung ist entschlossen, an ihren Wahlversprechen festzuhalten. So riskiert sie, dass die Europäische Kommission Revision gegen ihren am Montagabend vorgelegten Haushalt einlegen wird. Europa steuert auf einen chaotischen Konflikt zu. Kommentar von Patrick O’Donnell, Aberdeen 

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...