7. März 2012, 16:56
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Offene Immobilienfonds: Weiterhin starker Börsenhandel

Die Unsicherheit bei den offenen Immobilienfonds hat den Umsatz im Fondshandel an der Börse Hamburg im Monat Februar maßgeblich beeinflusst. An der Spitze der Umsatzstatistik stehen der CS Euroreal und der SEB Immoinvest.

Boerse-bulle-baer-shutt 278167421-127x150 in Offene Immobilienfonds: Weiterhin starker Börsenhandel„In den offenen Immobilienfonds waren die Umsätze erneut besonders hoch”, berichtet Niklas Breckling, Makler bei der Wertpapierhandelsbank Schnigge, die Entwicklung im Februar. “Vor allem die Frage, ob die drei Immobilienfonds Kanam Grundinvest, CS Euroreal und SEB Immoinvest wieder öffnen oder aufgelöst werden, hat den Fondshandel im Februar bewegt.” Unter dem Strich bildeten die drei Fonds nach Umsatz einmal mehr die Tabellenspitze im Fondshandel an der Börse Hamburg. Im Fall des Kanam Grundinvest gab die Fondsgesellschaft am 29. Februar bekannt, dass der Fonds abgewickelt wird.

Unter den zehn meistgehandelten Fonds befinden sich insgesamt sieben offene Immobilienfonds. Mit 18,3 Millionen Euro Umsatz wurde der CS Euroreal im Februar abermals am stärksten gehandelt. Anteile am SEB ImmoInvest kamen auf einen Umsatz von 13,9 Millionen Euro. Für den Kanam Grundinvest wurden Anteile im Volumen von 6,1 Millionen Euro umgesetzt. In den Top Ten nach Umsatz finden sich zudem vier weitere offene Immobilienfonds, die sich sämtlich in Auflösung befinden, darunter der Degi International und der Axa Immoselect. Diese Fonds können nur noch an der Börse gehandelt werden.

Spätestens im Mai entscheidet sich, ob der CS Euroreal und der SEB Immoinvest wieder öffnen. “Nicht nur aus Sicht der Börse wäre eine Auflösung sehr bedauerlich. Denn der Grundgedanke, sich schon mit relativ geringen Beträgen an Immobilienvermögen beteiligen zu können, ist gerade auch für Privatanleger weiterhin wichtig und gut. Ganz entscheidend wird es jedoch darauf ankommen, ob es gelingt, das Vertrauen der Anleger in diese Assetklasse wieder herzustellen”, kommentiert Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. (bk)

Foto: Shutterstock

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