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13. Februar 2012, 12:57
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Anhaltender Aufschwung am deutschen Büromarkt

Die deutschen Büromärkte haben 2011 einen Umsatz von 3,5 Millionen Quadrameter erzielt und damit zum dritten Mal in Folge zugelegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der 14 wichtigsten Standorte durch die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif).

Buerohaeuser-london-shutt 87190361-127x150 in Anhaltender Aufschwung am deutschen BüromarktDieser Wert liegt nach Angaben der gif um 18,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 2010 mit 2,96 Millionen Quadratmetern. Damit habe der Umsatz zum dritten Mal in Folge zugelegt, die Flächenumsätze in 2011 hätten sich synchron zur positiven Wirtschaftsentwicklung des letzten Jahres verhalten. Die Daten stammen aus Abstimmungsrunden mit den großen Immobilienberatern über die Markteckdaten für 2011.

Mit Ausnahme Frankfurts konnten nach Aussage der Untersuchung an allen Top-Sechs-Standorten Mietsteigerungen registriert werden, auch an den B-Standorten wurde in der Mehrzahl ein Anstieg der Spitzenmieten gemessen. Rückgänge waren in Heidelberg, Ludwigshafen und Leipzig zu verzeichnen. Bei den Durchschnittsmieten sei an nahezu allen Standorten ein Anstieg gemessen worden. Ausnahme war auch hier Frankfurt am Main. Die höchsten Mieten nach Definition der gif wurden erstmals seit Beginn der Erhebung in München mit 34,8 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Der bisherige Spitzenreiter Frankfurt kam auf 32,3 Euro pro Quadratmeter. Den geringsten Wert registrierte die gif in Ludwigshafen mit neun Euro pro Quadratmeter.

„Dieser zum Teil deutliche Anstieg der Spitzenmieten markiert gewöhnlich die zweite Phase eines positiven Marktumschwungs“, erläutert der Leiter des gif-Arbeitskreises Dr. Thomas Beyerle. „Die positive Gemengelage gilt erfreulicherweise auch für den Leerstand. Dieser ist auf 7,74 Millionen Quadratmeter gesunken und damit von einer Leerstandsquote von 9,1 auf 8,4 Prozent.“ Den höchsten Leerstand hat demnach Frankfurt zu verzeichnen (1,66 Millionen Quadratmeter bei einer Quote von 13,8 Prozent), den geringsten Freiburg mit einer Quote von 1,2 Prozent (15.000 Quadratmter). Das Niveau der Neubauaktivitäten ist gering. Das erwartete Fertigstellungsvolumen wird nach Aussage der gif in 2012 erstmals unter die Millionengrenze auf lediglich 840.000 Quadratmeter fallen. (bk)

Foto: Shutterstock

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