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24. September 2013, 19:02
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Hong Kong teuerste Business-Stadt der Welt

Nach der aktuellen Analyse World Cities Review des Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills ist Hongkong die teuerste Stadt der Welt, in Bezug auf die Anmietung von Geschäfts- und Wohnraum für Angestellte. Dagegen bietet Singapur für Unternehmen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gemessen an seiner volkswirtschaftlichen Größe.

Hongkong-254x300 in Hong Kong teuerste Business-Stadt der Welt

Nach der World Cities Review von Savills ist Hongkong global die teuerste Business-Stadt.

Insgesamt blieb der Index der „Gesamtunterbringungskosten“ in den Top-10 World Cities im 1. Halbjahr 2013 weitgehend stabil, wobei sie in den Städten der Alten Welt stiegen und in den Städten der Neuen Welt zurückgingen.

Gesamtkostenindex stabil

Der Gesamtkostenindex berücksichtigt die Kosten der Unterbringung einer internationalen Business Unit jeweils in einer Spitzenlage im Bankenviertel oder an einem Kreativstandort abseits der Top-Lagen sowie die entsprechenden Wohnraumkosten für 14 Haushalte.

So bieten Sydney, Shanghai und Mumbai das niedrigste Geschäftskostenniveau – in Mumbai sind die Kosten nur etwa ein Viertel so hoch wie in Hong Kong.

Aufsteiger New York

Anfang 2010 noch als fünftteuerste Stadt gelistet, stieg New York im Juni 2013 auf Rang zwei auf. Hier stiegen die Gesamtkosten seit dem Tiefststand Ende 2009 um insgesamt 36 Prozent.

London erholte sich deutlich und belegt mit einem Plus von 17 Prozent gegenüber der Talsohle 2009 aktuell Rang drei.

Verhältnis von Unterbringungskosten und Pro-Kopf-BIP

In seiner Klassifizierung nach Preis-Leistungs-Verhältnis stellt Savills die Unterbringungskosten dem Pro-Kopf-BIP der jeweiligen Stadt gegenüber, das als Indikator für das Ertragspotenzial ortsansässiger Unternehmen herangezogen wird.

Nach diesem Maßstab stellt sich Hong Kong, wo die Gesamtunterbringungskosten annähernd viermal so hoch sind als in Mumbai, letztlich dreimal preisgünstiger dar als die indische Metropole.

Dies lässt Immobilien dort als hoch bewertet erscheinen, insbesondere weil sich die Konjunktur in den BRIC-Staaten aktuell verlangsamt und weitere Konkurrenz von anderen Staaten im Niedriglohnsektor aufkommt.

Singapur erweist sich trotz hoher Kosten gemessen an seinem Pro-Kopf-BIP als preisgünstigste Stadt. Nach dieser Klassifizierung sind die Kosten in Singapur um mehr als die Hälfte niedriger als in Hong Kong und annähernd fünfmal geringer als in Mumbai.

„Büromieten pro Quadratmeter sind ein irreführendes Maß, wenn es darum geht, die Gesamtimmobilienkosten eines sich neu ansiedelnden Unternehmens zu beurteilen. Der Wert einer Immobilie ist dort höher, wo ein höherer Unternehmensgewinn erzielt werden kann“, sagt Yolande Barnes, Director World Research bei Savills. (mh)

Foto: Shutterstock

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