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9. Mai 2014, 09:09
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Asset-Management bei Wohnimmobilien: Es müssen Werte generiert werden

Wohnimmobilien garantierten jahrelang hohe Renditen. Sowohl die Marktstimmung als auch gesetzliche Neuerungen wie die Mietpreisbremse könnten eine Trendfortschreibung allerdings verhindern. Wer investiert, sollte sich genau überlegen, wie er den Wert seiner Immobilie künftig steigern kann.

Gastbeitrag von Jürgen F. Kelber, Dr. Lübke & Kelber

Juergen-Kelber Dr -Luebcke in Asset-Management bei Wohnimmobilien: Es müssen Werte generiert werden

“Mit den Wohnungen und an den Wohnungen muss wirklich gearbeitet werden, um Werte zu generieren.”

Nach den Daten von IPD legten deutsche Wohnungen im vergangenen Jahr eine beeindruckende Performance von 8,3 Prozent hin. Im Vergleich zum allgemeinen deutschen Immobilienmarkt bedeutet dies einen Mehrertrag von 3,2 Prozentpunkten.

Analysiert man die Zusammensetzung des “Total Return” für Wohnimmobilien, dann waren von diesen 8,3 Prozent jedoch 3,5 Prozent der Wertänderungsrendite geschuldet, 4,7 Prozent resultierten aus der laufenden Vermietung.

Die Netto-Cashflow-Rendite von Wohnungen bildete damit im Deutschen Immobilien Index (DIX) – zusammen mit Büroobjekten – das Schlusslicht. Im Durchschnitt erzielten alle im DIX enthaltenen Grundstücke einen Netto-Cashflow von 5,3 Prozent, bei Handelsimmobilen waren es 5,7 Prozent und bei Industrieimmobilien sogar 7,7 Prozent.

Deutsche Wohnimmobilien ziehen Investoren an

Dennoch: Auch bei einer langfristigen Betrachtung liegen deutsche Wohnimmobilien an der Spitze. In der Drei-Jahresbetrachtung brachten sie jährlich 7,8 Prozent und bei einer Zehn-Jahresbetrachtung immerhin noch 5,5 Prozent.

Die beeindruckende Performance deutscher Wohnimmobilien hat viele private und institutionelle Investoren angelockt, in diesem Segment zu investieren. Umfragen belegen, dass keine andere Nutzungsart bei Investoren so beliebt ist wie Wohnimmobilien.

Selbst die Versicherer, die noch vor zehn Jahren ihre Wohnungsbestände mit dem Argument verkauften, diese seien “renditeschwach”, investieren seit einigen Jahren wieder massiv in diese Nutzungsart. Das hängt sicherlich auch mit der Ernüchterung über die Ergebnisse der Investition in deutsche Büroobjekte ab, die in den vergangenen zehn Jahren einen mageren Total Return von nur 2,1 Prozent brachte – und damit nur 0,4 Prozent oberhalb der Inflationsrate lag.

Wohnungen waren sichere Anlagen

Wer in den vergangenen Jahren in deutsche Wohnungen investierte, konnte kaum etwas falsch machen: Fast gleichgültig, wo man investierte, in A-Städten oder in B-Städten, in einfachen, mittleren oder guten Lagen, fast überall waren sowohl Mietzuwächse wie auch steigende Multiplikatoren garantiert.

Seite zwei: Mieten steigen langsamer

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