29. September 2014, 09:00
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“Ein Baustein privater Altersvorsorge”

Lohnt es sich, sich als Immobilieneigentümer mithilfe eines Bausparvertrags auf die energetische Sanierung des Eigenheims vorzubereiten?

Der Aufwand für eine energetische Sanierung lohnt sich sowohl für Immobilieneigentümer als auch für die Umwelt. Energiekosten lassen sich dauerhaft und verlässlich senken und Investitionen werden schon nach relativ kur- zer Zeit wieder ausgeglichen. Eigentümer machen sich so weitgehend unabhängig von den Energiepreisen, die in den letzten Jahren immer neue Höchststände erreicht haben.

Berechnungen haben ergeben, dass die durchschnittliche jährliche Kostenersparnis für eine neue Heizungsanlage bei annähernd 1.100 Euro liegt. Energetische Sanierungsmaßnahmen kommen dabei nicht nur dem Eigentümer und der Umwelt zugute, sondern auch dem Handwerk und der Wirtschaft vor Ort, die typischerweise diese Aufgaben übernehmen. Ich bin davon überzeugt, dass das Bausparen ein Nutznießer der bevorstehenden Renovierungswelle in Deutschland sein wird.

Welche Rolle spielen energetische Sanierungen derzeit im Bauspar-Geschäftsfeld?

Immer mehr Kunden nutzen Bausparverträge für energetische Sanierungen. In der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien schlummern deshalb für unsere Partner, Vermittler und freie Makler große Chancen. Die Bundesregierung will den Energiebedarf von Wohngebäuden bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent senken. Die erforderliche Sanierungsrate liegt derzeit unter einem Prozent, erforderlich wären zwei Prozent. 85 Prozent des Wohnungsbestands sind älter als 20 Jahre.

Welche Vertriebswege nutzt die BHW Bausparkasse, um Produkte am Markt zu platzieren?

Über die Postbank-Vertriebswege verfügt BHW über einen sehr breiten Marktzugang und kann nahezu alle Kundengruppen erreichen. Zudem hat sich unser Haus durch die Zusammenarbeit mit Finanzdienstleistern, Versicherern, Bankinstituten und einem bundesweiten Maklernetzwerk einen zusätzlichen Vertriebskanal erschlossen. Jedem Kooperationspartner stehen dabei feste persönliche Betreuer zur Seite.

Zudem gibt es ein Partner- Service-Center und regionale Direktionen. Darüber hinaus arbeitet die BHW Bausparkasse eng mit der Deutschen Bank Bauspar AG zusammen. Beide Bausparkassen treten seit Anfang des Jahres als ein gemeinsames Geschäftsfeld Bausparen im Privatkundensegment des Deutschen Bank Konzerns und unter der einheitlichen Marke BHW auf. Unseren Kunden steht damit die schon genannte neue und von beiden Häusern gemeinsam entwickelte Produktwelt zur Verfügung: in den Vertriebskanälen der Postbank sowie im bundesweiten Filialnetz der Deutschen Bank.

Interview: Sarah Steiner

Foto: Jörn Wolter / Postbank

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