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30. Dezember 2014, 09:00
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Schlüsselfaktor Nebenkosten

Kapitalanleger achten bei der Suche nach geeigneten Objekten in den meisten Fällen vorrangig auf die Lage. Viel zu wenig wird dagegen oft die “zweite Miete” beachtet. Nur wer beim Kauf einer Immobilie die Nebenkosten im Blick hat, kann den Wert nachhaltig steigern.

Gastbeitrag von Thomas Settelmayer, d.i.i. Deutsche Invest Immobilien

Thomas-Settelmayer-Deutsche-Invest-Immobilien 750 500 in Schlüsselfaktor Nebenkosten

Thomas Settelmayer: “Wohnimmobilien ohne effizientes Nebenkostenmanagement werden bei steigenden Energiekosten an Attraktivität verlieren.”

Die Höhe der Nebenkosten ist für 95 Prozent der deutschen Mieter bei der Suche nach einer neuen Wohnung von entscheidender Bedeutung. Die Nebenkosten spielen hingegen eine untergeordnete Rolle. Laut einer Studie der TAG Immobilien und der Technischen Universität Darmstadt leiden 60 Prozent der Mieter unter der erheblichen finanziellen Belastung durch hohe Nebenkosten. 70 Prozent haben Angst vor unkontrollierbaren weiteren Anstiegen, die sie finanziell nicht mehr schultern könnten.

Steigende Energiekosten

Damit steht fest: Wohnimmobilien ohne effizientes Nebenkostenmanagement werden bei steigenden Energiekosten an Attraktivität verlieren. Das sollten Kapitalanleger bei der Auswahl ihrer Immobilie beachten. Nach Berechnungen des Deutschen Mieterbundes zahlen die 21 Millionen deutschen Mieterhaushalte im Schnitt monatlich 2,20 Euro pro Quadratmeter bereits nur für die Energieversorgung mit Gas, Öl, Fernwärme, Strom und Wasser – dazu fallen noch eine Reihe weiterer Nebenkosten an, beispielsweise für den Abfall.

89 Prozent der in der Studie befragten Mieter wünschen sich, dass ihr Vermieter mehr unternimmt, um die Nebenkosten gering zu halten. Nach meiner Erfahrung lassen sich oftmals 20 Prozent der Nebenkosten einsparen, so etwa durch eine Neuverhandlung langfristiger Verträge für die Versorgung mit Gas, Fernwärme und Strom. Denn allein der Heizkostenanteil an den Nebenkosten liegt nach Angaben des deutschen Mieterbundes bei durchschnittlich 36 Prozent.

Seite zwei: Sparen bei der Müllentsorgung

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