Anzeige
30. November 2015, 09:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Crowdinvesting versus OIFs und AIFs: Was Anleger wissen müssen

Crowdinvesting bei Immobilien etabliert sich immer mehr als Anlage-Alternative zu den klassischen Investment-Formen der offenen Immobilienfonds und der geschlossenen Immobilien-AIFs. Cash. hat die Vor- und Nachteile des jeweiligen Investments analysiert.

Crowdinvesting-anleger in Crowdinvesting versus OIFs und AIFs: Was Anleger wissen müssen

Anleger sollten bei Crowdinvesting-Projekten vorsichtig agieren, die Konditionen genau prüfen und immer nur einen Teil ihres Kapitals investieren.

Bei dem sogenannten Crowdinvesting stellt eine Gruppe von Anlegern Darlehen für Immobilienprojekte zur Verfügung.

Dies erfolgt über digitale Crowdfunding-Plattformen, welche die jeweiligen Projekte mit Laufzeit und Renditeprognose einstellen.

Anlegen mit geringen Summen

Der Grundgedanke: Anleger können sich schon mit geringen Summen – in der Regel ab 500 Euro – an Immobilienprojekten beteiligen.

Das klassische Produkt für die Immobilienanlage mit kleinen Beträgen sind bisher die offenen Immobilienfonds (OIFs).

OIFs sind diversifizierter

Die oft milliardenschweren Fonds investieren in diversifizierte Portfolios, die meist europaweit oder sogar global ausgerichtet sind und sind damit den Crowdinvesting-Angeboten im Hinblick auf die Diversifikation deutlich überlegen.

Der Anlagezeitraum ist ähnlich: Ein Verkauf seiner Anteile an einem OIF ist für einen Neuanleger frühestens nach einer Haltedauer von 24 Monaten möglich. Allerdings sind die Renditen der Fonds deutlich geringer. In den vergangenen Jahren haben sie sich mehrheitlich zwischen zwei und drei Prozent per annum bewegt.

Immobilien-AIFs: Anleger als Eigenkapitalgeber

Größere Ähnlichkeiten mit dem Crowdinvesting haben zumindest in puncto Objektauswahl geschlossene Immobilien-AIFs. Sie investieren meist ebenfalls in eines oder wenige Objekte. Der entscheidende Unterschied zum Crowdinvesting besteht darin, dass die Anleger sich als Eigenkapitalgeber beteiligen und somit Miteigentümer der Immobilie werden.

Die Fondslaufzeiten sind sehr unterschiedlich: Das Gros rangiert zwischen fünf und 15 Jahren, im Fall von Projektentwicklungen sind auch kurze Laufzeiten von zwei bis drei Jahren möglich. Am Ende der Laufzeit werden die Fondsobjekte in der Regel veräußert und die Anleger erhalten eine abschließende Auszahlung – zusätzlich zu den Ausschüttungen während der Laufzeit.

Die jährlichen Ausschüttungen rangieren ähnlich wie beim Crowdinvesting meist zwischen fünf und sieben Prozent, die Schlussauszahlung allerdings liegt oft bei 100 Prozent der Einlage oder höher und steigert damit die Gesamtrendite deutlich.

Seite zwei: Hohe Nebenkosten bei AIFs

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...