10. Dezember 2015, 08:09
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Immobilienaktien: Auf der Spitze des Eisbergs

Immobilienaktien: Eine wichtige Asset-Klasse

All dies hat dazu beigetragen, dass sich die Immobilienaktiengesellschaften nicht nur an der Börse hierzulande etabliert haben, – wo sie inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von rund 45 Milliarden Euro kommen – sondern auch die bedeutendste indirekte Anlageklasse für deutsche Immobilien sind. Ihr verwaltetes Immobilienvermögen ist geschätzt über 80 Milliarden Euro schwer, womit sie vor offenen und geschlossenen Publikumsfonds liegen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten befindet sich laut einer ZIA-Studie der Großteil – circa 35 Milliarden Euro – der gelisteten Aktien in Streubesitz, was sie auch für institutionelle Investoren zunehmend interessant macht.

Hohe Renditen für Anleger

Auch im Dimax sind die Kurse stark gestiegen. Zwischen 2010 und 2014 verzeichneten die Titel im Schnitt eine jährliche Rendite von 15,15 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Der Dax erzielte im selben Zeitraum eine jährliche Performance von 10,58 Prozent, die offenen Immobilienfonds lagen bei 1,02 Prozent und der Deutsche Immobilien Index (DIX) für direkte Immobilieninvestitionen bei 5,04 Prozent. Auch auf Zehnjahressicht müssen sich die deutschen Immobilienaktien nicht verstecken: Sie erzielten eine jährliche Rendite von 5,45 Prozent, während die offenen Immobilienfonds auf 2,59 Prozent und die direkten Immobilieninvestments auf 3,70 Prozent kamen. Nur der Dax hat mit 8,76 Prozent pro Jahr besser abgeschnitten.

Positive Ergebnisse in 2015

Die positive Entwicklung des Dimax setzte sich im Jahr 2015 fort. Während der Dax nach einem stürmischen ersten Quartal 25 Prozent hinzugewann, büßte er im Sommer nahezu alle Gewinne wieder ein. Anders der Dimax – er hält derzeit seine Jahresgewinne bei plus 24 Prozent, wohingegen der Dax nur noch bei plus 2,6 Prozent verharrt.

Aktuell stehen die Zeichen in Deutschland im Segment Wohnen auf Konsolidierung im Sinne von Übernahmeaktivitäten. Viele Kurse von Wohnaktiengesellschaften sind zwar ihrem bilanzierten Nettoinventarwert (NAV) bereits enteilt. Allerdings sind bei den Unternehmen die Immobilienbewertungen sehr konservativ. Daher bleibt prinzipiell noch Luft für NAV-Steigerungen. Ein Beleg dafür ist die angestrebte Großfusion der Deutschen Wohnen AG und der LEG Immobilien AG und die geplante Übernahme der Deutschen Wohnen durch Vonovia.

Seite drei: Fusionen begünstigen Geschäftsentwicklung

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