Neo Investing: Die Schwarmfinanzierung für Immobilien

Etwa sieben Millionen Deutsche investieren in Immobilien. Die meisten allerdings mit mäßigem Erfolg: In den vergangenen Jahren lag die Rendite bei Immobilieninvestments laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung netto im Schnitt nur bei 1,5 bis zwei Prozent. Bei knapp einem Viertel der Anleger lag sie sogar bei null Prozent. Crowdinvesting- oder Neo Investing-Plattformen bieten Privatanlegern die Möglichkeit, in Immobilienobjekte oder aufstrebende Unternehmen zu investieren – und das bei einer deutlich höheren Rendite.

Gastbeitrag von Dr. Guido Sandler, Bergfürst Bank AG

Guido Sandler: „Vor dem Start einer Emission ist besonders wichtig, dass die Privatanleger wie bei Neo Investing-Projekten transparent und umfassend über die Chancen und Risiken der Beteiligung informiert werden.“

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland die ersten Crowdinvesting-Projekte gestartet. Seitdem wächst der Markt rasant: Laut der Plattform „Für Gründer.de“ gibt es in Deutschland mittlerweile mehr als 30 Plattformen, die Crowdfunding oder Crowdinvesting anbieten. Experten gehen davon aus, dass auf deutschen Plattformen 2014 mehr als 20 Millionen Euro investiert wurden – und der Markt wird 2015 weiter wachsen.

Doch worin liegen die Unterschiede der verschiedenen Investitionsmodelle zur Schwarmfinanzierung? Beim Crowdfunding werben Unternehmen bei Privatinvestoren um Spenden. Diese erhalten dafür meistens nicht-monetäre Gegenleistungen. Crowdinvesting dagegen ist ein renditeorientiertes Crowdfunding, meistens in Form von Krediten oder Fremdkapital, bei dem Anleger ein hohes Risiko tragen, aber bislang nur selten an den Geldzuflüssen des Unternehmens profitieren.

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BaFin-Erlaubnis für Neo Investing im Immobilienbereich

Nur beim Neo Investing können Privatanleger im Rahmen der Unternehmensemissionen in Eigenkapital investieren. Sie haben so das gleiche Chancen-Risiko-Profil wie die Eigentümer selbst. Um in Deutschland ein öffentliches Angebot und dadurch Eigenkapital anbieten zu können, ist eine Erlaubnis der BaFin nötig – diese Struktur haben wir mittlerweile aufgebaut.

Durch den Erhalt der BaFin-Lizenz, haben Anleger einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie haben so die Möglichkeit, ihre Anteile im Rahmen von Angebot und Nachfrage zu handeln, um ihr Investment an herrschende Marktgegebenheiten anzupassen.

Seite zwei: Transparenz der Anbieter

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