Anzeige
8. Juni 2016, 16:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienbranche sieht Pläne für Sonderabschreibung mit Skepsis

Die Immobilienbranche befürchtet, dass aus der geplanten steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus nichts wird. Der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Andreas Mattner, sagte am Mittwoch in Berlin: “Ich habe Zweifel, ob sie noch kommt.”

Immobilienbranche sieht Pläne für Sonderabschreibung mit Skepsis

Die Bundesregierung will mit einer Sonderabschreibung Investoren für den Mietwohnungsbau in Ballungsgebieten gewinnen.

Sollte der Vorschlag des Bundesrates, die Sonderabschreibung auf Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von maximal 2.600 Euro zu beschränken, umgesetzt werden, wäre die Förderung ohnehin nur für sehr wenige Bauherren interessant.

Die Bundesregierung will mit einer Sonderabschreibung Investoren für den Mietwohnungsbau in Ballungsgebieten gewinnen. Da vor allem günstige Wohnungen fehlen, sollen Obergrenzen gesetzt werden. Nach dem Regierungsentwurf können Investoren pro Quadratmeter bis zu 2.000 Euro Baukosten geltend machen. Übersteigen die Kosten 3000 Euro, soll es keine Förderung geben.

Bundesrat will Kappungsgrenz senken

Der Bundesrat will die Kappungsgrenze auf 2.600 Euro senken und die förderfähige Bemessungsgrundlage auf 1800 Euro je Quadratmeter begrenzen. Ihr Argument: Wir sollten keine Luxuswohnungen fördern. Die Union lehnt niedrigere Fördergrenzen und die von der SPD zusätzlich geforderte Mietpreisobergrenze ab.

“Ich hatte eigentlich gehofft, Ihnen heute das fertige Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus vorstellen zu können”, sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD). Dass sich der Prozess verzögere, habe aber auch eine gute Seite. Denn jetzt werde überlegt, nicht nur Neubauten, sondern auch Dachaufstockung, Dachausbauten und die Umwandlung von Gewerbeflächen in neue Wohnungen bei der Förderung zu berücksichtigen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...