8. September 2016, 13:49
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Weltweite Preise von Wohnimmobilien: Wachstum gleicht sich an

Wohnimmobilien mittlerer Qualität haben sich nach Angaben von Knight Frank weltweit im Schnitt um vier Prozent verteuert. Deutschland liegt mit einem Jahresplus von acht Prozent auf Platz zehn der untersuchten Länder.

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Die höchsten und die niedrigsten Preisänderungen nähern sich nach Aussage von Knight Frank immer stärker an.

Der Global House Price Index ist per Ende des zweiten Quartals 2016 im Jahresrückblick um vier Prozent gestiegen. Mit dem Index analysiert die internationale Immobilienberatung Knight Frank die Preisentwicklung für Wohnimmobilien mittlerer Qualität in 55 Ländern.

Wie in den letzten Quartalen zählten die Türkei, Neuseeland und Schweden zu den Top-Standorten des aktuellen Global House Price Index. Wichtige asiatische Märkte würden sich dagegen auf den unteren Rängen finden. Deutschland liegt mit einem Jahresplus von acht Prozent auf Platz zehn.

Moderater Anstieg

Nach Angaben von Knight Frank manifestiert sich seit zwei Jahren ein moderater Zuwachs mit immer kleineren Ausschlägen nach oben und unten.

„Eine nähere Betrachtung zeigt, dass sich die höchsten und niedrigsten Preisänderungen immer stärker annähern“, kommentiert Kate Everett-Allen aus dem internationalen Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank. Die Spanne sei von 33 Prozentpunkten im dritten Quartal 2015 auf aktuell 23 Prozentpunkte gesunken.

In der westlichen Welt könnten laut Knight Frank dafür unter anderem eine lange Periode historisch niedriger Zinsen und die Quantitative Lockerung verantwortlich sein. Unter den fünf Ländern mit dem höchsten Preiszuwachs seien die Türkei und Schweden die einzigen Märkte, in denen sich die Preissteigerung im Vergleich zum vorherigen Quartal verlangsamt habe, und zwar von 19 auf 14 Prozent und von 13 auf neun Prozent.

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

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Preisrückgang in Brasilien

Die jüngsten Daten legen laut Knight Frank nahe, dass die Maßnahmen für die Olympiade in Brasilien nicht in der Lage waren, der Wirtschaft und dem Wohnungsmarkt auf Talfahrt Gegenwind zu verschaffen. Wohnimmobilien mittlerer Qualität haben im Vergleich zum Vorjahr landesweit 0,7 Prozent an Wert verloren, in Rio beläuft sich das Minus gar auf 3,6 Prozent.

Seite 2: Entwicklung in Großbritannien und den USA wird die Weichen stellen

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